Markt für Immobilien belebt sich

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Die Chancen von Altenaern, die ihr Haus verkaufen wollen, bessern sich. ▪

ALTENA ▪ Auf Kreisebene schwächelte der Immobilienmarkt im Jahr 2012 ein wenig – es wurden weniger Grundstücke verkauft als im Jahr zuvor.

Ganz anders die Lage in Altena: Hier liefen die Geschäfte so gut wie schon lange nicht mehr. 164 „Kauffälle“ registrierte der Gutachterausschusses des Märkischen Kreises. Das sind 9,2 „Kauffälle“ auf jeweils 1000 Einwohner, der viertbeste Wert im ganzen Kreis. In der Vergangenheit gehörte Altena bei diesem Ranking stets zu den Schlusslichtern.

Blick zurück: 2007 wurden für Altena 155 Kauffälle registriert, dann ging es zunächst bergab: 2008 wechselten 120 Immobilien den Besitzer, 2009 nur noch 101. 111 Verkäufe wurden 2010 registriert, im Jahr darauf waren es schon 125 und im vergangenen Jahr noch einmal 39 mehr.

Interessant ist auch der Blick auf die Umsätze, die in der Burgstadt mit dem Verkauf von Immobilien erzielt werden. 17,8 Mio. Euro gaben Investoren und Bauherren im Jahr 2007 für Immobilien aus, 2009 sackte dieser Wert auf 7,6 Mio. Euro ab und 2012 wurden 22,6 Mio. Euro erzielt. Offensichtlich wechselten auch größere Flächen den Besitzer: 78,2 Hektar wechselten im vergangenen Jahr den Besitzer, im Vorjahr waren es nur 31,6 Hektar.

Auf die Immobilienpreise hat das noch keine Auswirkungen – nach wie vor stehen reichlich Objekte zum Verkauf. Den Wert von Bauland setzen die Gutachter für gute Altenaer Lagen mit 100 Euro fest, Gewerbegrundstücke bringen nach ihren Berechnungen 35 Euro – schlecht für den Gewerbepark Rosmart, in dem deutlich höhere Preise verlangt werden.

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