Altenaer Straße Nüggelnstück großflächig für Lehrer der Förderschule reserviert

In der Burgstadt gibt es ein Drei-Klassen Parksystem

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Am Nüggelnstück wurde eine Parkzone für die Beschäftigten der Mosaikschule geschaffen. Sie stehen dort kostenfrei, während von Lehrern des Gymnasiums für einen Platz im Behördenparkhaus eine, wenn auch moderate Gebühr erhoben wird.

Altena -Rund um den neuen Standort der Mosaikschule ist richtig was los: Dutzende von Kleinbussen bringen und holen die Kinder, etliche Lehrer kommen mit dem Auto und brauchen einen Parkplatz. Das rief jetzt das Ordnungsamt auf den Plan.

Mit jeder Menge Halteverbotsschildern versucht die Behörde, die Verkehrssituation auf der Straße Nüggelnstück in den Griff zu bekommen. Im oberen Bereich - zwischen Hummelnstück und dem Buswendeplatz - gilt, dass man nur mit einem von der Stadt ausgestellten Parkausweis parken darf. Diese Stellplätze stehen den Beschäftigten der Schule zur Verfügung.

Wendeplatz

Zwischen dem Wendeplatz und der Zufahrt zum Schulhof gilt dann montags bis freitags tagsüber absolutes Halteverbot. Abends und an Wochenenden dürfen dort Anwohner, Nutzer der Turnhalle und Besucher von VHS-Kursen parken. Bisher müssen die Lehrer für ihre Parkausweise nichts bezahlen. Wenn es ums Parken geht, herrscht in der Stadt nämlich eine Art Dreiklassen-Recht. Da sind zum einen Anwohner und Beschäftigte, die im Innenstadtbereich einen Parkplatz benötigen. Ihnen bietet die Stadt für die Parkpalette Bachstraße, die Tiefgarage unter dem Berg-Haus und einige am Langen Kamp ausgewiesene Dauerparkplätze Parkausweise an.

Parkausweise

Das kostet in überdachten Bereichen 23 Euro pro Monat und für die übrigen Plätze 17 Euro. Wesentlich günstiger parkt es sich im „Behördenparkhaus“ an der Gerichtsstraße, aber nur für Angehörige des öffentlichen Dienstes. In der städtischen Parkgebührenordnung heißt es: „Für das Parkhaus Bismarckstraße können für die gesondert ausgewiesenen Flächen Parkausweise mit einer Gültigkeit von einem Monat für in Altena beschäftigte Bedienstete öffentlicher Einrichtungen ausgestellt werden.

Ermäßigung

Für die Ausstellung eines monatlichen Parkausweises für diesen Bereich ist eine Verwaltungsgebühr von 2,50 Euro zu entrichten. Die Gebühr ermäßigt sich bei der Ausstellung für sechs Monate auf 12 Euro und bei der Ausstellung für ein Jahr auf 25 Euro.“ Parkt hingegen Otto Normalbürger dort, dann muss er für jede angefangene halbe Stunde 20 Cent bezahlen. Es liegt an der Parkgebührensatzung, dass die Lehrer der Förderschule nichts bezahlen müssen und die der Sekundarschule auch nicht (auch für einen Teil des Schulhofs am Standort Nette gibt es Parkausweise): Diese Fälle sind einfach nicht aufgeführt, damit gibt es keine juristische Grundlage für eine Gebühr. Im Ordnungsamt denkt man allerdings darüber nach, ob und wie die Gebührensatzung überarbeitet werden soll.

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