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Burgrallye: Neuer Name, neue Leitung

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Von: Thomas Bender

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Samstagmorgen am Langen Kamp: Trotz des trüben Wetters waren sie alle gekommen, die Teilnehmer der ersten Burg-Rallye des MSC Altena. 46 mehr oder weniger historische Fahrzeuge gingen an den Start – ein Ohren- und Augenschmaus auch für zahlreiche Zuschauer.
Schon die erste Burg-Rallye des MSC Altena kam beim Starterfeld gut an. Nun übernimmt Mitglied Klaus Knipping die Organisation als Privatmann. © Thomas Bender

Aus der Burgrallye wird Altena Historic. Ausrichter der Oldtimerveranstaltung ist am 13. und 14. August nicht mehr der MSC Altena, sondern dessen Mitglied Klaus Knipping. Das ändert sich.

Altena – Schon vor zwei Jahren beschlossen die organisierten Motorsportler, dass die (dann wegen Corona ausgefallene) Rallye im 2020 die letzte hätte sein sollen, weil der organisatorische Aufwand groß ist und es zunehmend schwer fiel, 70 benötigte Helfer zusammenzutrommeln.

Jetzt übernimmt Klaus Knipping, der bisher schon federführend war, als Privatperson. Er freut sich über die breite Unterstützung, die er bei Sponsoren und aus der Oldtimerrallye-Szene erfährt. Knipping und seine Frau Ike sind darin gut vernetzt und können im August auf die Hilfe zahlreicher Freunde zurückgreifen. Auch der MSC unterstützt sie, in dem er einiges an Equipment bereitstellt.

Die Rallye setzt sich kleiner. Kamen zuletzt fast 70 Teams, so sollen bei Altena Historic 30 Fahrzeuge starten – dies auch deshalb, weil die Planung unter Corona-Gesichtspunkten erfolgte. „Wir wollten auf jeden Fall wieder eine Abendveranstaltung haben und sind davon ausgegangen, dass das nur mit Einschränkungen geht“, erklärt Knipping. Die Reduzierung der Teilnehmerzahl hat auch ihr Gutes: „Wir merken, dass die Leute aus der Oldtimerszene im Moment noch sehr unentschlossen sind“, berichtet Knipping. Anmeldungen tröpfeln bisher nur. Eine Erfahrung, die auch Veranstalter anderer Rallyes machen.

Im Gegensatz zur Burgrallye findet Altena Historic an zwei Tagen statt. Am Freitag, 13. August, startet die Veranstaltung mit einer eher sportlichen Rundfahrt durch das Sauerland, die sich an die Aktiven der Oldtimerrallye-Szene richtet. Die geht auch am Samstag an den Start, an diesem Tag sind aber auch die weniger sportlich angehauchten Oldtimerbesitzer willkommen.

An den beiden Tagen werden insgesamt 300 Kilometer zurückgelegt. Abends treffen sich die Teams auf der Burg (Freitag) beziehungsweise im Lennestein (Samstag) zum Feiern und Essen – das ist im Nenngeld enthalten. Teams, die an beiden Tagen starten, zahlen 540 Euro. Wer nur am Samstag mitfährt, ist mit 220 Euro dabei. Davon werden unter anderem fünf Bäumchen pro Team angeschafft. Die Veranstalter spenden sie zum Wiederaufbau der vom Borkenkäfer geschädigten Wälder rund um Altena.

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