Ausstellung

Burgmuseum Altena: Die nächste multimediale Präsentation ist fertig

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Richard Schirrmann erscheint in der Jugendherberge: Die Museen der Burg Altena werden multimedial aufgewertet.

Auf der Burg Altena tut sich was: Die Dauerausstellung der Museen wird zurzeit digital und multimedial ergänzt. Mit dieser veränderten Ansprache sollen jüngere Besucher weiterhin für die Geschichte der Region interessiert werden. In den Museen des Märkischen Kreises auf der Burg werden an verschiedenen Stellen multimediale Projektionen nach der Methode „Pepper’s Ghost“ zum Einsatz kommen.

Altena – Dieses bereits im 19. Jahrhundert entwickelte Prinzip blendet stehende und bewegte Bilder virtuell in eine reale Umgebung ein. Transparente Projektionsflächen spiegeln die Bilder ins Auge der Betrachter, geben aber zugleich den Blick auf den realen Hintergrund der Ausstellungsräume frei. Historische Figuren erscheinen so wie Geister in Lebensgröße.

Ein Raum, in dem diese Art von Projektion zum Einsatz kommen wird, ist der Jungenschlafsaal der historischen Jugendherberge auf der Burg Altena. Richard Schirrmann, Lehrer, Herbergsvater und Ideengeber für das weltweite Jugendherbergswerk, soll mithilfe der innovativen Hologrammtechnik zum Leben erweckt werden. Ein professioneller Schauspieler verkörpert den Herbergsgründer und erzählt aus seinem Leben.

Dieser Film wird mittels Pepper´s Ghost projiziert. Die Museumsbesucher haben so den Eindruck, als stünde der leibhaftige Richard Schirrmann vor ihnen. Zurzeit testen Techniker der Firma 235 Media GmbH, ob sich die Projektionen wie geplant umsetzen lassen. Die ersten Versuche sind vielversprechend. Museumsleiter Stephan Sensen: „Wir müssen noch technische Details verändern, aber es ist schon jetzt erstaunlich, wie lebensecht die Figuren erscheinen.“

Die digitale Ergänzung der Ausstellung wird durch Fördermittel aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ des Landes NRW möglich. Die Märkische Kulturstiftung hat rund 1,160 Millionen Euro vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung erhalten, um die Burg Altena und den Weyhe-Park didaktisch und medial aufzuwerten.

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