Burggymnasium wird Partner der Neuenrader

Freuen sich auf die Kooperation: Ulrich Holtkemper, Dr. Andreas Hollstein und Willi Beckmerhagen.

ALTENA ▪ „Wir sind Partner der Gemeinschaftsschule“, das haben gestern Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Fachbereichsleiter Willi Beckmerhagen und der kommissarische Leiter des Burggymnasiums (BGA), Ulrich Holtkemper, erklärt. Zwar müssten Räte und Schulkonferenz noch grünes Licht geben, die drei Männer sehen darin aber kein Problem. Alle Beteiligten wollten die Kooperation zwischen Altena und Neuenrade.

Zum Verständnis: Die Stadt Neuenrade will die Gemeinschaftsschule. Um den Antrag ans Schulministerium stellen zu können, braucht Neuenrade einen Kooperationspartner. Gespräche mit Werdohl und Plettenberg blieben bisher ohne Erfolg. Mit den Altenaern wurden sich die Neuenrader aber einig. „Altena ist für uns kein Notnagel, im Gegenteil, wie sind sehr von dem Konzept überzeugt“, bestätigte Schulverwaltungsamtsleiter Dierk Rademacher.

Die Verwaltung der Burgstadt wird in der Ratssitzung am 20. Dezember eine Vorlage auf den Tisch bringen. „Die Stadt Altena verpflichtet sich, Plätze zur Aufnahme der Schüler der Gemeinschaftsschule der Stadt Neuenrade in die gymnasiale Oberstufe des BGA bereitzustellen, sofern diese die Berechtigung dazu haben“, so der Inhalt. Diese Vereinbarung gilt dann ab dem Schuljahr 2011/2012 bis zum Schuljahr 2025/2026, weil es sich um einen Schulversuch handelt. Der Neuenrader Rat stimmt bereits in der kommenden Woche ab.

„Wir wollen in unserer Stadt auch noch in zehn Jahren unseren Kindern ein Gymnasium bieten – mit dieser Qualität“, verdeutlichte Hollstein. Und diese sei bestens. Sein Lob galt Ulrich Holtkemper, der „hervorragende Arbeit“ leiste und dem ganzen Kollegium, das „sehr engagiert“ sei. Mit der Kooperation könne Altena den Bestand auch zukünftig sichern, so Hollstein weiter. Bürger könnte man heute nur mit einem guten Bildungsangebot in der Stadt halten.

Für Holtkemper wird die Kooperation auf jeden Fall mehr Arbeit bringen. „Gemeinsame Sitzungen und Fachkonferenzen werden nötig sein“, denn nicht nur die Lehrpläne sollen übereinstimmen, „verschiedene Dinge müssen sicher übernommen werden, wie zum Beispiel unser Schulplaner“, verdeutlichte er. Der Pädagoge sieht in der Zusammenarbeit eine „Win-Win-Situation“. Beide Städte werden davon profitieren, ist Holtkemper sich sicher. ▪ Ilka Kremer

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