Burggymnasium wird offiziell Europaschule

Das Pfund und die Queen - BGA-Schüler lernten beides bei Auslands-Praktia schon in Natura kennen.

ALTENA - Das Burggymnasium (BGA) wird offiziell „Europaschule in Nordrhein-Westfalen.“ Als eine von landesweit zwölf Schulen zeichnet die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Dr. Angelica Schwall-Düren, die Einrichtung am Freitag auf dem Gelände der Floriade in Venlo (Niederlande) aus. Die Auszeichnung bestätigt dem BGA „ein besonderes Engagement bei der Gestaltung von Lehre und außerschulischem Angebot.“

„Wir freuen uns“, kommentiere Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper die Einladung zur Preisverleihung. Eine Abordnung seiner Schule, angeführt vom kommissarischen Stellvertreter des Schulleiters, Werner Reiling, wird zur Floriade reisen.

Hans-Ulrich Holtkemper sieht in der Verleihung, die seit dem Jahr 2007 landesweit an 154 Schulen aller Schulformen vergeben wurde, eine Bestätigung der seit Jahren gepflegten Arbeit. Dazu zählen ein erweitertes Fremdsprachenangebot mit Latein, Englisch, Französisch und Spanisch und bilingualer Unterricht. Der wird an der Bismarckstraße 10 zur Zeit in den Fächern Musik und Erdkunde erteilt. Das BGA beteiligt sich zudem seit Jahren an europäischen Projekten und einer vertieften Auseinandersetzung mit europäischen Themen und Inhalten im Unterricht.

Ein wenig stolz ist Holtkemper darauf, dass schon einige Schüler und Schülerinnen im Rahmen ihrer Berufspraktika in Frankreich beziehungsweise England gewesen sind. „Ein Schüler war sogar in Afrika und hat die Schulferien dann an diesen Aufenthalt dran gehängt“, sagte er auf Anfrage.

Zur Zeit unterhält das BGA Schulpatenschaften nach Budapest (Ungarn) und Peronne (Frankreich). Weitere sind in Planung.

Der besondere Europabezug der Schule soll auch am Gebäude erkennbar sein. Verschiedene Kunstkurse, der Förderverein und die Lenkungsgruppe planen zurzeit eine entsprechende Gestaltung in der ZRG und im Bereich der Freitreppe im Altbau.

von Johannes Bonnekoh

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