Schüler loben gute Vorbereitung der Schule

Burggymnasium: So lief der erste Tag der Abi-Prüfungen

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Alles gut gelaufen: Luca Graetz und Max Schmoll schrieben am Dienstag ihre erste Abiturprüfung im Fach Biologie.

Altena - Am Dienstag fanden mit den Fächern Biologie und Physik die ersten Abiturprüfungen am Burggymnasium statt. „Es ist gut gelaufen“, sagt Abiturient Luca Graetz, sein Freund Max Schmoll stimmt ihm zu. Ihre erste Prüfung schrieben sie im Biologie-Leistungskurs.

„Im Hinterkopf hat man natürlich, dass es eine ernste Lage ist und alle mit Mundschutz rumlaufen. Während der Klausur habe ich das aber völlig vergessen. Die Prüfung ist so im Fokus, dass man alles andere ausblendet“, sagt Luca Graetz. Die beiden fühlten sich gut vorbereitet. Dazu habe vor allem die Schule beigetragen, loben sie.

Den Eindruck, dass sich die Schüler gut vorbereitet fühlen, hatten Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper und Stefan Rohde, Oberstufenkoordinator. „An sich hatten sie mehr Zeit, um für die Prüfungen zu lernen, da sie schon drei Wochen vor den Osterferien keinen Unterricht mehr hatten. Ergänzt wurde das durch das Homeschooling“, sagt Hans-Ulrich Holtkemper. In der ausgefallenen Unterrichtszeit sei sowieso hauptsächlich die Wiederholung geplant gewesen. Hinzu kamen noch einmal weitere drei Wochen durch die Verschiebung der Prüfungen. „Daher glaube ich, dass die diesjährigen Abiturienten sogar noch besser vorbereitet sind, als die Jahrgänge zuvor.“

Bereits Ende vergangener Woche gingen die Lehrer mit den Schülern die Änderungen durch, die sie bei den Abiprüfungen wegen des Coronavirus’ zu erwarten haben. So wird nicht in den Klausurräumen geschrieben, sondern in der neuen Turnhalle, um zwischen den Tischen einen Abstand von zwei Metern einhalten zu können. Die Schüler mussten sich am Eingang aufstellen und nach einander zu ihrem zugewiesenen Platz gehen. Dort lagen schon die Prüfungsunterlagen mit Namen versehen in einem Umschlag. Bis zum Platz mussten sie einen Mundschutz tragen, während der Prüfung durften sie ihn ablegen.

Insgesamt 84 Plätze wurden in der Halle aufgebaut. Denn so viele der insgesamt 113 Abiturienten werden maximal an einem Tag gleichzeitig schreiben – und zwar am kommenden Dienstag im Fach Englisch. Mittwoch geht es mit Deutsch weiter. Die letzte Abiprüfung soll am 25. Mai in Gesellschaftswissenschaften stattfinden.

Wie es danach mit einer Abschlussfeier aussieht, ist bisher noch offen. „Es gibt verschiedene Ideen, wie diese während Corona aussehen könnte. Dazu müssen wir aber erst wissen, wie die Bestimmungen dann aussehen“, sagt Hans-Ulrich Holtkemper. So wurden Kleingruppen, eine riesige Halle, ein Autokino oder nur die Zeugnisübergabe und eine Feier erst zu Weihnachten vorgeschlagen.

„Für mich ist auf jeden Fall wichtig, dass es ein würdevoller Abschied wird. Die Schüler sollen das Gefühl haben, dass es dem, was sie geleistet haben, gerecht wird“, sagt der Schulleiter. Wenn man sich für Kleingruppen entscheide, müssten die Reden natürlich angepasst werden, da sich diese und die Zeugnisvergaben für mehrere Gruppen sonst sehr lange hinziehen würden. Dass eine Feier an Weihnachten funktioniert, glaubt er nicht, da die Schüler dann schon einen neuen Lebensabschnitt begonnen haben.

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