Burggymnasium in Altena: Krach um Leiterstelle geht weiter

ALTENA ▪ Die Besetzung der Schulleiterstelle am Burggymnasium Altena ist weiter offen. Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat auf den Antrag eines Bewerbers hin eine einstweilige Anordnung erlassen, mit der der Bezirksregierung Arnsberg untersagt wird, die Stelle mit einem anderen Bewerber zu besetzen. Das gilt, bis über die Bewerbung des Antragstellers erneut entschieden worden ist (wir berichteten).

Anlass des gerichtlichen Verfahrens war das Vorgehen des Regierungspräsidenten, der einem Mitbewerber des Antragstellers den Vorzug gegeben hatte. In der Begründung des Beschlusses vom 21. April führte die 2. Kammer des Gerichts aus: Die bisherige Auswahlentscheidung zwischen den Bewerbern um die Stelle des Schulleiters sei rechtswidrig. Sie beruhe auf einer dienstlichen Beurteilung des bevorzugten Bewerbers, die gerichtlich zu beanstanden sei. Sie sei nicht plausibel, weil sie von einer früheren Beurteilung abweiche, obwohl sich die ausdrücklich angegebene Beurteilungsgrundlage nicht geändert habe. Bei einer erneuten Auswahlentscheidung darf die bisherige Beurteilung des Mitbewerbers deshalb nicht zugrunde gelegt werden.

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