Blasorchester weiterer Partner

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Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. ▪

ALTENA ▪ „Schule funktioniert heute nur noch, wenn sie kompetente Kooperationspartner zur Seite stehen hat“, erklärte Hans-Ulrich Holtkemper, Leiter des Burggymnasiums Altena (BGA).

Hintergrund für diese Feststellung ist die Tatsache, dass die Lehrinstitute Lerninhalte der von Schülern zu Beginn eines Schuljahres ausgesuchten Leistungskurse auch auf sachkundige Partner übertragen. So arbeitet das BGA unter anderem mit der Stadtbücherei, dem Kulturring und den Stadtwerken zusammen. Am Dienstagabend erweiterte sich dieser Kreis. Denn das BGA schloss einen Kooperationsvertrag mit dem Blasorchester Altena.

Die Idee dazu ging auf Marcel Büttner zurück. Er ist Musiklehrer am BGA. Ihm schwebte schon seit geraumer Zeit vor, eine Bläsergruppe zu gründen. Holtkemper erklärte dazu, dass das BGA unter anderem auf künstlerische, literarische und musikalische Förderung Wert lege. So sei es naheliegend gewesen, den Gedanken Büttners aufzugreifen.

Die praktische Durchführung scheiterte jedoch daran, dass das BGA weder über Noten noch über die entsprechenden Instrumente verfügte. So diskutierte man dann in der Schulkonferenz, wie es gleichwohl möglich sei, den Schülern die Teilnahme an einem Bläserkurs anzubieten. Der überwiegende Teil der interessierten Schüler sprach sich für das Blasorchester Altena aus. Dies führte letztlich dazu, dass Schule und Orchester zunächst einmal „probehalber“ zusammen kamen. Die so eingegangene Partnerschaft erwies sich für beide Seiten sowie auch für die Schüler als äusserst nutzbringend und förderlich. Denn das Blasorchester Altena stellte sowohl die Noten wie auch die Instrumente zur Verfügung.

Neben Musiklehrer Büttner steht den jungen Musikern auch Christian Knaup zur Seite. Er ist ebenfalls Pädagoge und gleichzeitig auch Mitglied des Blasorchesters. Beide Lehrer unterrichten derzeit insgesamt 17 Schüler und deren Erfolg zeichnet sich schon jetzt ab. Sowohl Blasorchester als auch BGA manifestierten ihrer Zusammenarbeit nun durch den am Dienstagabend geschlossenen Vertrag. Er regelt im Grunde die Rechte und Pflichten der Partner untereinander, kommt aber erst dann zum Zuge, wenn sich Probleme ergeben sollten wie beispielsweise bei Erstellung des Stundenplanes. Angeboten wird derzeit die Schulung im Umgang mit der Querflöte, der Klarinette, dem Alt-Saxophon, der Trompete und der Posaune. ▪ hb

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