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Burggymnasium startet nach den Ferien mit neuer Schulleitung

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Von: Thomas Bender

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Dennis Knebel ist neuer Schulleiter des Burggymnasiums. Er lobt Engagement und Expertise seiner Kollegen, die ihm den Start erleichtern.
Dennis Knebel ist neuer Schulleiter des Burggymnasiums. Er lobt Engagement und Expertise seiner Kollegen, die ihm den Start erleichtern. © Bender, Thomas

Die ersten Konferenzen und Besprechungen hat Dennis Knebel schon hinter sich. Sie haben ihn in seiner Ansicht bestärkt, dass es richtig war, sich um die Schulleiterstelle am Burggymnasium zu bewerben.

Im Kollegium gebe es Engagement und Expertise in „extremer Breite“, Lehrerinnen und Lehrer lebten „eine Offenheit und eine bemerkenswerte Hilfekultur“. All das erleichtere ihm natürlich den Start an seiner neuen Stelle, sagte Knebel.

Der 40-jährige Nachfolger von Hans-Ulrich Holtkemper stammt aus Meinerzhagen, wo er sein Abitur machte. Es folgten ein Lehramtsstudium in Münster (Mathematik und Sozialwissenschaft) und ein Referendariat im westfälischen Ahaus. Dann verschlug es ihn nach Bayern, wo er (wie übrigens schon sein Vorgänger) in einem Internat am Bodensee und später dann im Kultusministerium arbeitete.

Kontakt ins Sauerland immer gehalten

Stets habe er den Kontakt zu Freunden und Familie im Sauerland gehalten, stets sei ihm klar gewesen, dass er irgendwann zurückkehren werde, sagt der Pädagoge. Deshalb wechselte er zunächst an das Gymnasium in Olpe und im Jahr 2018 schließlich ans Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lüdenscheid, wo er stellvertretender Schulleiter wurde. „Organisatorische und administrative Aufgaben bereiten mir Freude“, sagt er – unterrichten wird er aber weiterhin, auch in Altena. „Es geht in erster Linie um den Unterricht. Da muss man schon eigene Erfahrungen haben, um zu wissen, wie der Hase läuft“, glaubt er.

Am BGA läuft der Hase wie geölt und in die richtige Richtung – davon ist Knebel überzeugt. Ihm gefallen die individuelle Förderung einzelner Schüler und die Tatsache, dass die Schule anerkannte Europaschule ist. Tatsächlich werde der europäische Gedanke dort auch gelebt – gerade jetzt, während des Ukraine-Krieges, sei das von erheblicher Bedeutung. „Eine sehr herausfordernde Aufgabe“ habe die Schule übernommen, als sie schon vor sieben Jahren Integrationsklassen gründete. Erst half sie jungen Syrern, Deutsch zu lernen und sich im deutschen Schulsystem zurechtzufinden, jetzt geht es um Schüler aus der Ukraine – „auch das ist ein Aspekt, der diese Schule ausmacht“.

In Gesprächen viel Gutes gehört

Bevor er sich um die Leitung des BGA bewarb, habe er manche Gespräche geführt und dabei viel Gutes über das BGA erfahren, schildert Knebel. Das Schulleiterzimmer zum Beispiel gelte als das Schönste in der Region – tatsächlich genieße er jeden Tag die Aussicht über das Lennetal in Richtung Burg.

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