Burggymnasium entlässt einen außergewöhnlich leistungsstarken und engagierten Jahrgang

19 Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma

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Nach dem Festakt ging’s auf zum Gruppenfoto. Anschließend wurde ein Sektempfang veranstaltet, damit der Jahrgang mit Familien, Freunden und Lehrkräften auf eine gelungene Schulzeit anstoßen konnte.

Altena - Sie haben insgesamt einen Notendurchschnitt von 2,4 und 19 Abiturienten des Abschlussjahrgangs 2018 am Burggymnasium haben eine Eins vor dem Komma stehen. „Ein außergewöhnlicher und leistungsstarker Jahrgang!“ lobte Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper am Samstag bei der Abiturzeugnisvergabe. Zur Würdigung der vielen besonderen Talente wurde ein Programmpunkt für Ehrungen in die diesjährige Zeremonie eingeschoben.

Luisa Bialas, Jana Cappellacci und Jonathan Lehmkuhl haben ihn in der Tasche, den begehrten Abschluss mit 1,0. Und auch Timon Klann (1,1), Emilia Hörnig und Lena Hempel (beide 1,2) werden ihr Zeugnis überall vorzeigen können. Für außergewöhnliche Leistungen in Fachbereichen nahmen Jonathan Lehmkuhl, Hannes Krahl, Timon Klann, Emilia Hörnig, Luisa Bialas und Hanna Wachtmeister Urkunden und Geschenke entgegen. Zertifikate für besonderes Engagement in den Bereichen Technik, Schülervertretung und Sozialengagement gingen an Benjamin Muck, Simon Jung, Emilia Hörnig und Luisa Bialas. Die Abiturienten fanden viele Worte der Dankbarkeit für ihre Lehrer, Mitschüler und Familien. Manch humorvoller Ton schwang mit, als Lennard Barsekow und Tim Gerstenberg stellvertretend für alle sprachen: „Wenn wir uns die heutigen Fünftklässler ansehen, dann können wir kaum glauben, dass wir auch mal so waren.

96 Monate

Noch weniger, dass Sie, liebe Lehrer, es 96 Monate mit uns ausgehalten haben! Leicht haben wir es Ihnen bestimmt nicht immer gemacht“ Der Jahrgang betonte, im Laufe der Jahre ein tolles Team geworden zu sein, was sich besonders in den letzten Monaten an der Schule gezeigt hatte: „Da haben alle einen guten Job gemacht in den Abi-Komitees, so dass wir heute Abend richtig schön miteinander feiern können!“ Die Oberstufenleiter Melanie Blümel und Dirk Solmecke waren in den vergangenen Jahren nah dran am Leben der Abiturienten und blickten auf einige schöne Momente mit den Schülern zurück. „Wir hoffen, Ihr könnt etwas von dem gebrauchen, was man Euch hier mitgegeben hat. Was wir Euch unbedingt mitgeben möchten, ist der Rat, Euren Beruf umsichtig zu wählen!“ Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper zitierte in seiner Abschlussrede Friedrich Schiller: „Lebe mit deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf. Leiste deinen Zeitgenossen aber, was sie bedürfen, nicht was sie loben.“

Ruf zur Distanz und Wachsamkeit

Schillers Worte seien ein Ruf zur Distanz und Wachsamkeit. Holtkemper riet niemandem aus dem Kreis der Abiturienten, schnellen Karrieremöglichkeiten hinterher zu hechten oder nur dort zu agieren, wo rasch politische Mehrheiten zu ergattern seien. „Wenn Sie Arzt sind, dann brauchen sie Ethik, wenn sie Lehrer sind, müssen sie Lernender bleiben“, nannte er Beispiele für mögliche künftige Verantwortungsbereiche des Abiturjahrgangs. Jede Schülergeneration, die in die Welt des Berufslebens entlassen werde, sei ein neuer Baustein für eine lebenswerte Zukunft. „Ich wünsche Ihnen Standhaftigkeit und Mut für gute gesellschaftliche Beiträge!“ schloss Holtkemper. Umrahmt wurde die Abiturzeugnisvergabe von gelungenen musikalischen Beiträgen der Schülerband „Oelspur“ und einem Solo-Auftritt von Viviane Heyn. Im Anschluss fand ein Sektempfang für Abiturienten und Gäste im Schulfoyer statt.

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