Burggymnasium begrüßt Landespolizeiorchester

Altena freut sich auf das Landespolizeiorchester.

ALTENA - Am Freitag, 14. Dezember, findet in Altena ein Auftritt des Landespolizeiorchesters (LPO) statt. Das teilte recht überraschend das Burggymnasium mit. Es ist Veranstalter des Konzerts, an dem auch mehrere Schüler mitwirken werden.

Hintergrund ist die Kooperation, die das Gymansium im vergangenen Jahr mit dem Blasorchester Altena geschlossen hat. Dessen Jugendwart Thorsten Goslar ist Polizeibeamter und hat entsprechend gute Kontakte. Er schaffte es, das Polizeiorchester nach Altena zu holen, und zwar nicht nur zu einem Konzert.

Zweimal waren Angehörige des Klangkörpers schon in der Burgstadt. Sie begleiteten in der vergangenen Woche mehrere Workshops. Die Schüler aus den Bläserklassen probten mit ihnen, außerdem gründete sich ein Projektchor, eine Gitarren- und eine Rhythmusgruppe gruppe fanden auch zusammen. Alle Schüler durften sich angesprochen fühlen, erklärte Marcel Büttner, einer der Musiklehrer der Schule.

Sein Ziel ist es, mittelfristig am BGA ein Schulorchester ins Leben zu rufen. Dafür reicht die Zahl der Schüler im Kooperationsprojekt mit dem Blasorchester nicht aus. Die Workshops, die am Donnerstag dieser Woche fortgesetzt werden sollen, dienen deshalb dazu, das musikalische Potenzial aller Schüler zu erkunden und bei ihnen die Freude am gemeinsamen Musizieren zu wecken.

Das Landespolizeiorchester tritt in erster Linie bei Veranstaltungen auf, die gemeinnützigen Zwecken dienen. Das wird auch in Altena so sein: Der Erlös kommt in vollem Umfang der Schule zugute, die davon Instrumente für das zu gründende Schulorchester anschaffen wird.

Beginnen wird das Konzert am Freitag um 18 Uhr. Zunächst war geplant, die Matthäuskirche zu nutzen. Als sich dann herausstellte, dass in der schuleigenen zentralen Raumgruppe mehr Zuhörer Platz finden, wurde umdisponiert. Zu den Gästen der Veranstaltung wird übrigens auch Landrat Gemke zählen. Er wird das Konzert mit einem Grußwort einleiten.

Das Konzert besteht aus zwei Blöcken. Zunächst werden sich jene Gruppen vorstellen, die sich während der Workshops gebildet haben – Chorgesang wird man hier ebenso hören wie die Sambaklänge der Rhythmusgruppe. Nach der Pause folgt dann der Auftritt des LPO, das allerdings wegen der recht kleinen Bühne in der ZRG nicht in voller Besetzung spielen kann.

Erwachsene zahlen für das Konzert acht Euro, Schüler sind mit fünf Euro dabei.

von Thomas Bender

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