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Gleich vier Mal die Traumnote 1,0: BGA verabschiedet seine Abiturienten

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Von: Ilka Kremer

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In der Sporthalle fand am Donnerstag die feierliche Entlassfeier der Abiturienten des Burggymnasiums statt. Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper beglückwünschte die Absolventen zu ihren Leistungen.
In der Sporthalle fand am Donnerstag die feierliche Entlassfeier der Abiturienten des Burggymnasiums statt. Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper beglückwünschte die Absolventen zu ihren Leistungen. © Kremer, Ilka

Aus kleinen Menschen, die mit ihren großen Tornistern zu Beginn der fünften Klasse noch sehr schüchtern ihren neuen Lehrern am Burggymnasium begegneten, sind selbstbewusste, junge Erwachsene geworden.

Am Donnerstag nahmen sie während der Entlassfeier in der Sporthalle ihre Abiturzeugnisse in Empfang. „Ihre Schulzeit kam Ihnen oft lang und manchmal auch anstrengend vor. Doch jetzt haben Sie es geschafft und das nötige Rüstzeug erworben. Gehen Sie Ihren Weg mutig weiter“, forderte der scheidende Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper die rund 90 Abiturienten auf.

25 Absolventen legten ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma hin, vier sogar mit einem Notendurchschnitt von 1,0. „Das habe ich bisher noch nicht erlebt“, so Holtkemper stolz, „und das trotz Corona und Homeschooling.“ Der Durchschnitt des Jahrgangs insgesamt läge im Landestrend. Ehrenpreise in Biologie erhielten Lena Alexius und Sven Windhusen. Für besondere Leistungen im Fach Chemie bekam Jan Siegfried Kestutis Pakenis den Ehrenpreis. Der Preis für Mathematik ging an Melina Heimowski. 15 Punkte erreichte Alena Lopatenko im Fach Deutsch, auch sie wurde mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Ein fest auch für das Burggymnasium

Das Erreichte sei nicht nur für die Absolventen und deren Angehörige ein Fest, sondern auch für das Burggymnasium. Denn die Lehrer hätten ebenso dazu beigetragen, den Nährboden bereitet, den Schülern Mut zugesprochen und sie mit Rat und Tat unterstützt. In seiner Rede forderte Holtkemper die jungen Menschen vor allem auf, sich in dieser schnellen Welt Zeit für ihren Weg zu nehmen. „Ziele sind wichtig. Doch das Leben besteht aus der Reise, nicht nur aus dem Ankommen.“

Oberstufenkoordinator Stefan Rohde überreichte Lena Alexius und Sven Windhusen für besondere Leistungen ihre Ehrenpreise des Verbandes der Biologen.
Oberstufenkoordinator Stefan Rohde überreichte Lena Alexius und Sven Windhusen für besondere Leistungen ihre Ehrenpreise des Verbandes der Biologen. © Kremer, Ilka

Warmherzige Worte, die in Erinnerung bleiben, hatten die Jahrgangsstufenleiter für ihre Schützlinge. „Stufen-Daddy“ Roland Kremer sagte sichtlich gerührt: „Wir hatten immer mal wieder Konflikte, aber ich habe die Zeit mit Euch sehr genossen. Besonders die Wertschätzung anderen gegenüber, die Ihr immer wieder gezeigt habt. Erhaltet Euch diese Eigenschaft, redet miteinander, nicht übereinander. So leistet jeder von Euch einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft.“ „Stufen-Mama“ Kathrin Tassidis ergänzte: „Vergesst auch nicht, immer mal wieder nach Hause zurückzukehren und passt auf Euch auf – Ihr seid nicht unsterblich.“ Eine große Ehre und Freude, die Stufe begleiten zu dürfen, war es für Stefan Detering: In Anlehnung an das Motto „Wasabi 2022“ wünschte er den jungen Menschen: „aufs Schärfste Gottes Segen“.

Mehr als nur Wissen vermittelt

Stellvertretend für die Abiturienten trat Jan Siegfried Kestutis Pakenis ans Rednerpult. Mit der Stufenleitung hätten sie alle großes Glück gehabt. „Sie waren immer für uns da und wir haben von der Zeit hier mehr mitgenommen als nur das Wissen in Mathe, Englisch oder Deutsch.“ Seine Mitschüler werde er sehr vermissen: „Ihr wart alle cool, drum macht alle etwas Cooles aus eurem Leben.“

Mit einer tollen Stimme verwöhnte Annika Olszewski das Publikum, die unter der Begleitung von Melina Heimowski am Klavier einen Ed-Sheeran-Song sang.
Mit einer tollen Stimme verwöhnte Annika Olszewski das Publikum, die unter der Begleitung von Melina Heimowski am Klavier einen Ed-Sheeran-Song sang. © Kremer, Ilka

Die Namen des Abschlussjahrgangs veröffentlichte das Burggymnasium, anders als viele andere Schulen im Kreisgebiet, auch auf Nachfrage der Redaktion mit dem Verweis auf datenschutzrechtliche Gründe nicht.

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