Nachdenken über Sicherheit:

Burggymnasiasten sitzen auf dem Gurtschlitten

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Von der Wucht des Aufpralls auf den Prellbock beim Selbstversuch mit dem doppelsitzigem Gurtschlitten bei elf Stundenkilometern überrascht: BGA-Schülerin Kathrin Konietzny und Lehrer Martin Schmidt. Vorne im Bild: Ulrich Schmitz von der Verkehrswacht Hagen, der die Demonstrationen leitete.

Altena - Thorsten Goslar ist am Burggymnasium (BGA) ein gern gesehener Gast. Dem Dirigenten des Blasorchesters Altena ist die Bläserklasse und die Ausbildung junger Leute an der Schule an Instrumenten ein Herzensanliegen.

Mittwoch, 16. Mai,  war Goslar allerdings dienstlich am BGA – als Polizeibeamter, verstärkt durch Kollegen, Mitarbeiter der Verwachtswacht und des Interessenverbandes der Unfallopfer. An diesem Morgen stand für vier Oberstufen-Kurse ein Präventivtag in Sachen Unfallvermeidung an.

Vorträge

Neben Vorträgen, Berichten von Unfallbetroffenen und dem Diskutieren von gefährlichen Situationen im Klassenraum setzten sich alle jungen Leute auch auf einen doppelsitzigen Gurtschlitten. Der stand auf dem Parkdeck gegenüber der Schule. Ulrich Schmitz von der Verkehrswacht Hagen hatte ihn mitgebracht. Er ließ die Schüler (angeschnallt) mit Tempo 11 km/h auf einen Bock „aufprallen“.

Mit 11 km/h auf einen Bock

Da habe mancher schon gestaunt, was für Kräfte bei dieser relativ geringen Geschwindigkeit frei würden, sagte der Fachmann. Er stellte allen BGAlern ein gutes Zeugnis aus. „Interessiert, höflich und positiv nachdenklich.“ Wenn er es an diesem Mittwoch geschafft habe, die jungen Leute von der Lebensnotwendigkeit des Gurtanlegens vor jedem Fahrtantritt im Auto zu überzeugen, „hat sich so ein Morgen schon gelohnt“, meinte er. Er sei guter Dinge, dass ihm dies wirklich gelungen sei.

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