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Burgbergsanierung wird 700 000 Euro teurer

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Von: Bettina Görlitzer

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Die Felssicherungsarbeiten am Altenaer Burgberg werden von Firma Salmen erledigt, jetzt werden entgegen der ersten Planung weitere Schutzmaßnahmen nötig.
Die Felssicherungsarbeiten am Altenaer Burgberg werden von Firma Salmen erledigt, jetzt werden entgegen der ersten Planung weitere Schutzmaßnahmen nötig. © Wiechowski, Jona

Die Kostensteigerungen auf dem Bausektor betreffen auch fast alle Neubaumaßnahmen des Märkischen Kreises. Darüber hinaus wird die Felssicherung unterhalb der Burg Altena deutlich aufwendiger und damit teurer als zunächst kalkuliert

Altena – Über den Stand der Dinge bei allen laufenden Maßnahmen informierte das Gebäudemanagement des Kreises in der Sitzung des Bau- und Straßenausschusses am Dienstag im Lüdenscheider Kreishaus.

Landschaftsarchitektin Alexandra Weber berichtete über die Felssicherung in Altena, für die nunmehr rund 2,2 Millionen Euro veranschlagt werden, 700 000 Euro mehr als ursprünglich kalkuliert.

Inzwischen musste der zweite Bauabschnitt deutlich erweitert werden, weil in einem zuvor noch nicht berücksichtigtem Bereich Gesteinsbrocken lediglich lose aufliegen. Wenn sich davon einer löse, bestehe die Gefahr einer Lawine. Das bedeutet den Bau weiterer Schutzzäune von 235 Meter Länge und 1250 Quadratmeter mehr an Netzen. Damit verdoppeln sich die Kosten für diese Bauphase auf 1,8 Millionen Euro. Die erste Bauphase ist dagegen mit 400 000 Euro um 200 000 Euro günstiger geworden als kalkuliert.

Weber hob die Gefahren hervor, unter denen die Männer im Berg schwerste Arbeit leisten. So würden die 4,50 Meter langen Bohranker auf der Schulter in den steilen Berg geschleppt. „Und die tragen mehrere auf einmal.“ Zudem war ein eingesetzter Spinnenbagger abgestürzt, weil ein Halteseil riss. Der Bediener des Geräts blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Die Arbeiten sollen Mitte Dezember abgeschlossen werden – wenn das Wetter es zulässt.

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