Endlich: Hinne-Abbruch praktisch abgeschlossen

Schwere LKW fahren den Bauschutt ab.

ALTENA ▪ Die fast unendliche Geschichte ist jetzt doch so gut wie vorbei: Das alte Haus Hinne ist komplett verschwunden, vom ehemaligen Übergangswohnheim im Hinterhof stehen nur noch kleine Reste.

Seit vergangener Woche fahren schwere LKW den Bauschutt ab – wenn alles gut läuft, ist die Abbruchstelle bis zum Mittelalterfest am kommenden Wochendende abgeräumt.

Nicht ersparen kann man den Besuchern der Großveranstaltung wohl den Anblick der abbruch-geschädigten Fassade des Nachbarhauses. Dort hängen noch die Fliesen an der Wand und Teile eines Kamins, auch ein altes Pappdach ragt gen Himmel. Das sei aber nur eine vorübergehende Erscheinung, beruhigt Stadtplaner Roland Balkenhol: „Der Auftrag für das Gerüst ist schon vergeben“. So schnell wie möglich werde die Fassade des Nachbarhauses mit einer Wärmedämmung versehen und dann neu verputzt, versichert Balkenhol.

Mit dem für den Burgaufzug erforderlichen Abbrucharbeiten war vor zehn Monaten begonnen worden. Sie sollten ursprünglich noch im Jahr 2011 abgeschlossen sein, verzögerten sich dann aber wegen technischer Probleme immer wieder. Bisher ging die Verwaltung stets davon aus, dass damit keine Kostensteigerung einhergeht – genaueres wird man aber erst wissen, wenn das Abbruchunternehmen seine Schlussabrechnung vorlegt. ▪ ben.-

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