Letzter Segen vom TüV ist da

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Freitagnachmittag im Empfangsgebäude des Burgaufzugs: Techniker legen noch Hand an das Kassensystem.

Altena -   Freitagnachmittag in der Burgaufzug-Baustelle, die als solche noch gut erkennen ist: Techniker und Handwerker marschieren eiligen Schrittes rein und raus, die Feuerwehr macht Brandschau, überall wird gearbeitet. Keine Frage: Anspannung liegt in der Luft.

Stimmengewirr. „Kleine Dramen“ haben sich abgespielt, ist zu hören. Der Bürgermeister hat soeben erfahren, dass der Tüv sein „mündliches Okay“ gegeben hat – eine Prüfung stehe aber noch aus. Für die freundliche Damenmannschaft von Kasse und Shop reicht es unterdessen für eine Mini-Pause, einen Bissen ins Butterbrot und einen Schluck Kaffee, dann geht es weiter. „Es wird Zeit“, sagt Projektleiterin Daria Fikus. Die Vitrinen haben sie schon geputzt und es gab eine Einweisung in die Aufzugtechnik und am Notstromaggregat. Am Donnerstag hatte es eine Kassenschulung gegeben.

Jetzt aber muss die Ware hereingeschafft werden. 1000-Teile-Puzzles der Burg werden als erstes hereingetragen, es folgt ein großer Karton, gefüllt mit 13 Kilogramm Erlebnisaufzug-Shirts – und die ersten Burghards aus der Haribo-Produktion. Sie sind die Pioniere im Erlebnisaufzug-Shop. Zu jeder Tüte der Fledermäuse aus Fruchtgummi und Lakritz gehört ein runder Aufkleber mit dem Bild der Burg – und natürlich mit Burghardt. Um 16.10 Uhr steht dann fest, dass die Funktionsprüfungen des Tüv sowie die Brandschutzüberprüfungen allesamt mit Erfolg abgeschlossen wurden. Nun beginnt die Bauabnahme. „Wir eröffnen wie geplant“, sagt der Bürgermeister kurz - und verschwindet wieder in der Baustelle. Es ist noch einiges zu erledigen am Fuß der Burg. - Von Thomas Keim

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