Burg und Lenne locken Ausflügler und Touristen

Holländerinnen auf der Burg.

ALTENA ▪ Strahlender Sonneschein, blauer Himmel, langes Wochenende - was unternehmen Touristen in Altena? Auf der Burg stand bereits um 11 Uhr die erste Führung einer Iserlohner Gruppe auf dem Programm. Aber auch Mariam Geels und ihre Freunde zog es trotz des schönen Wetters in die kühlen Mauern des Burgmuseums. Die Niederländerin hat die Reise geschenkt bekommen, sie wohnt mit ihrer Begleitung in Lüdenscheid im Mercure-Hotel.

Die nächste Gruppe, die den Burghof erobert, hat die Nacht in der Jugendherberge verbracht. Kerstin Kreimer, geborene Peters, stammt aus Altena und verbringt mit ihrem Mann Gabriel und den Kindern Nils, Max und Jan sowie der Oma und der Tante drei Tage und Nächte, in der Jugendherberge. Denn am Tag sind sie unterwegs, haben bereits die Dechenhöhle erkundet, weiter geht es dann zur Sorpe und dort wollen sie mit dem Dampfer fahren. Die Kreimers wohnen im Münsterland und Mutter Kerstin freut sich, ihren Jungs die Heimat und besonders die Burg zu zeigen, die sie natürlich von den eigenen Schulausflügen kennt.

Aber auch am Wohnmobilstellplatz neben der Sauerlandhalle verbringen Touristen das Wochenende. Jam und Maria Huiskes sind auf der Durchreise aus den Niederlanden an die Lenne gekommen. Sie haben schon öfters hier übernachtet, ihnen gefällt der Stellplatz, der „ruhig ist und schön und direkt am Wasser“.

Ein Stückchen weiter steht ein Wohnmobil mit MK-Kennzeichen. Es gehört Burkhard Rösler aus Lüdenscheid. Gemeinsam mit Doris Kreinberg kommt er oft hierher, denn die beiden haben daheim keine Möglichkeit, mal zu grillen oder sich im Grünen in die Sonne zu setzen. „Der Platz ist kostenlos und liegt schön, hier können wir abschalten!“, sind sich die beiden einig. Aber es gibt noch Verbesserungsmöglichkeiten. Rösler kann das Abwasser aus seinem Wohnmobil nur direkt nach unten ablassen, ein Gulli vor der Entsorgungsstation wäre hilfreich. Die kleinen Müllbehälter reichen nicht aus, wenn mehrere Wohnmobile hier stehen, ist ein weiterer, berechtigter Kritikpunkt. Und um das Aufbrechen des Stromkastens zu verhindern, könnte man auch hier, wie auf anderen Plätzen, dazu übergehen, mit der EC-Karte zu bezahlen. „Eine Schautafel mit touristischen Angeboten, Events und auch der Nummer eines Pizza-Taxis oder so wäre schön“, bemerkt Rösler. Daran arbeitet der Tourismus-Verein allerdings schon. Und die Innenstadt? „Ja, die lässt zu wünschen übrig!“ sind sich die Gäste aus Holland und Lüdenscheid einig. - sis

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