Moderne Büffetküche mit neuem Außenzugang

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Architekt Linus Wortmann erläuterte anhand der Baupläne und der Fotografien die einzelnen Bauabschnitte.

Altena - Als es in Richtung Dachboden geht, da hat die Burg Holtzbrinck durchaus etwas Märchenhaftes an sich. Die alten Schrägbalken, die winzigen Fenster und die Spinnennetze im Giebel könnten wahrhaftig Schauplatz von Dornröschen gewesen sein, finden vor allem die Teilnehmerinnen der Baustellenführung. Tatsächlich sind hier Räume für Abluft, Heizung und auch ein wenig Stellfläche geschaffen worden, erklärte Stadtplaner Roland Balkenhol am Samstag.

Zu mehr taugt der geheimnisvolle Speicher nicht, da hier zu viel brennbare Substanz enthalten ist. Dafür werden alle anderen Räume des ehemaligen Hausmeistertrakts schick und modern, wie zahlreiche Gäste am Tag des Städtebaus durch Roland Balkenhol und den Lüdenscheider Architekten Linus Wortmann erfahren. Ganz besonders im Erdgeschoss werden Nutzer der Bürgerburg es sehen: Es entsteht ein geräumiger Catering-Trakt mit Büffetküche und eigenem Außenzugang und auch die neuen Toilettenanlagen werden sich sehen lassen können. Ein Stockwerk höher dürfen sich die Künstler in eleganter Umgebung umziehen und schminken und auch sie bekommen einen eigenen Toilettenbereich. Die gewohnten öffentlichen Räume erfahren kaum eine Änderung, abgesehen vom Lichtkonzept: Georg-von Holtzbrinck-Saal, Blaues Zimmer und Kaminzimmer behalten alle ihren Charakter.

Die insbesondere im Kaminzimmer sichtbaren Risse in den Decken können durch Reparaturmaßnahmen am Dachboden in ihrer Ursache beseitigt werden. Nur das kleine Stuhllager im Saal wird künftig umfunktioniert zu einem klimatisch geschützten Lagerort für den Flügel.

Im Auge haben die Planer auch die Barrierefreiheit: Noch existiert der Aufzug lediglich in Form roter Linien auf den Architektenplänen, doch im nächsten Bauabschnitt wird die Kabine mitberücksichtigt. Stufen und Kanten sollen künftig kein Hindernis mehr beim Betreten der Burg sein, auch hier dort ebenerdig geplant.

Bislang war während des laufenden Betriebs keine Baustellenatmosphäre aufgekommen. „Jetzt, wo es an die Elektroverteilung geht, müssen wir ab dem 14. Mai aber doch für eine Woche schließen“, erklärte Roland Balkenhol. Dann sind sogar die Wege für freies W-Lan und ein eigenes Kulturring-Büro geebnet. Weitere Akzente werden folgen.

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