Besseres Licht im Museum

Burg Altena: Höhlenbär in Szene gesetzt

Lichtfinger für Museum auf der Burg Altena im Raum „Karsthöhle“
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Lichtfinger werden auf der Burg Altena im Raum „Karsthöhle“ ausprobiert.

Mehr Licht für den Höhlenbär, Tropfsteine und weitere Fossile. Die Besucher auf der Burg Altena bekommen bald was ganz Neues zu sehen.

Altena – In den Museen auf der Burg wird im Moment daran gearbeitet, die Ausstellung medial fit für die Zukunft zu machen. Bei einem Probeleuchten wurde die Leuchtkraft des neuen Lichtfingers im Raum „Karsthöhlen“ eingestellt.

Mit diesem Lichtfinger wird gebündeltes Licht gezielt auf einzelne Exponate gerichtet. Der Ausstellungsraum, der zurzeit für Besucher nicht zugänglich ist, ist einer Höhle nachempfunden. Er verweist damit auf die zahlreichen Tropfsteinhöhlen, wie die Dechenhöhle oder die Heinrichshöhle, im Sauerland.

Lichtführung per Touchscreen im Museum

Im Mittelpunkt der Inszenierung steht das komplette Skelett eines Höhlenbären. Außerdem sind originale Tropfsteine, eiszeitliche Tierknochen und archäologische Funde zu sehen. Künftig soll eine Lichtführung per Touchscreen den Besuchern ermöglichen, mit einem Lichtfinger über ausgewählte Objekte zu wandern.

Tippen sie auf ein entsprechendes Symbol, erscheint die dazu zugehörige Erklärung auf dem Monitor. Abrufbar sind außerdem kurze Filme. Die Informationen werden in Deutsch, Englisch und Niederländisch zur Verfügung gestellt. Um die Feinjustierung der Lichtintensität vorzunehmen, waren jetzt Professor Jürg Steiner, Ausstellungsarchitekt aus Berlin, mit der Firma Müller und Röhrig aus Essen sowie Museumsleiter Stephan Sensen und Museumstechniker Ralf Jellema vor Ort.

1,2 Millionen Euro für digitales Museum

Interaktive Lichtfinger-Pulte sind Teil der umfassenden, multimedialen Aufwertung der Dauerausstellung. Möglich ist dies mit Hilfe des Förderprogramms „Heimat-Zeugnis“.

Die Märkische Kulturstiftung hat knapp 1,2 Millionen Euro vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung erhalten, um die Burg und den Weyhe-Park medial aufzuwerten.

Auch im Drahtmuseum in Altena gibt es viel Digitales zu erleben. Und das Museum ist beliebt. Es toppte die Besucherzahlen im Sommer - trotz Corona.

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