Kommandantenhaus: Renovierung fast beendet

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Für die stattliche Summe von 200 000 Euro wird zurzeit das Dach und die Außenfassade des Kommandantenhauses auf Burg Altena saniert. Das Dach war undicht, Insekten hatten am Gebälk große Schäden angerichtet.

Altena - Laut schallen die Hammerschläge von Burg Altena ins Tal der Lenne. Das rot-orange-farbene Sicherungsnetz, das Dachdecker rund um das Kommandantenhaus gespannt haben, ist auch mit bloßem Auge zu erkennen.

Von Johannes Bonnekoh

Das Wahrzeichen der Stadt, die Burg, bleibt (Dauer)-Bau- und Pflegestelle. Wie der Märkische Kreis auf Anfrage als Eigentümer der Feste bestätigte, werden derzeit an der Burg das Dach und die Fassade des Kommandantenhauses renoviert. Besucher hatten es längst bemerkt.

Das Dach wies Undichtigkeiten auf, weil Feuchtigkeit eingedrungen war und Insekten dem Dachstuhl arg zugesetzt hatten. Erst kürzlich musste ein Imker kommen, der Bienenschwärme unter dem Gebälk sachgerecht entfernen musste. Glück im Unglück: Es handelte sich um einen Kreismitarbeiter, der dem Hobby der Imkerei selber nachgeht. Der Dachstuhl ist aber so brüchig, dass der Märkische Kreis diese Baustelle nicht noch vor dem Winter vor sich herschieben konnte.

Wie Hendrik Klein als Leiter der Presseabteilung beim Kreis weiter sagte, waren aus der Fassade des stattlichen Kommandantenhauses auch großflächig Steine hervorgetreten. Die hatte der Kreis bereits im Frühjahr schon vorsorglich gesichert. Allerdings war damals schon bekannt, dass diese „Mörtelreparatur“ wohl nur eine vorübergehende Ausbesserung sein konnte, um Gefahren abzuwenden.

Für die Burg muss der Kreis jetzt erneut tief in die Tasche greifen. Mit bis zu 200 000 Euro rechnen die Verantwortlichen um Landrat Thomas Gemke. Hier greift übrigens die nach wie vor bestehende Haushaltssperre nicht, weil die Aufträge schon vor dem Erlass durch den Kämmerer erteilt worden waren.

Im Kreishaus Lüdenscheid geht man jetzt davon aus, dass dieser Teil der Burg, den jeder Besucher auf dem Weg in den Innenhof oder die Museen nehmen muss, etwa im November wieder komplett fertig gestellt ist. Dann verschwinden sowohl Baugerüste als auch Sicherungsnetz für die Handwerker aus dem optischen Blickfeld.

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