Es zählen jede starke Hand und jede geschenkte Stunde

Fördervereinsvorsitzende Britta Hölper dankte allen Wegbegleitern für jede geschenkte Stunde und jeden gespendeten Euro.

Altena - „Ihr sorgt nicht für die Bonbons oben drauf, sondern dafür, dass der Laden überhaupt läuft!“ Diese Worte richtete Pfarrer Uwe Krause nicht nur an die Mitglieder des Kindergartenfördervereins Dahle, sondern auch an alle Unterstützer. Ohne sie müssten die Dahler auf ihre gewohnte gute pädagogische Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft verzichten.

Einen Tausender im Monat macht der Förderverein locker, damit die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde ihren Trägeranteil in Höhe von 45 000 Euro stemmen kann. Dafür greifen viele Rädchen ineinander: Jede Mutter, die einen Waffelteig spendet, jeder Vater, der seine starke Hand borgt. 

„Ich kann hier nicht alle aufzählen, die schon zum Erhalt unserer Einrichtung beigetragen haben“, erklärte Fördervereinsvorsitzende Britta Hölper. Deshalb hielt sie ihre Ansprache zum Geburtstag am Sonntag bewusst kurz. „Wir wollen einfach ein schönes Familienfest feiern. Genießen Sie die Erbsensuppe und das schöne Wetter!“

Ortsvorsteher Helmar Roder hatte für die Dahler Kinder interessante Neuigkeiten im Gepäck, die er während seines Grußworts verkündete: Die Holzspielzeuge auf dem Spielplatz Hasenkampstraße werden saniert und der Dahler Qualitätsring spendiert einen schattenspendenden Baum, damit sich die Rutsche im Sommer nicht mehr so arg erhitzt. Denn die Dahler haben erkannt: Wo Kinder sind, wird Netzwerkarbeit geleistet.

„Wir erfahren nirgendwo besser als hier, wie sich Familienleben in den vergangenen Jahren verändert hat. Einst wurden Kinder unter vier Jahren gar nicht aufgenommen und Eltern waren schon froh, wenn sie ihr Kind auch nur für ein Jahr unterbringen konnten. In Zeiten der Doppelberufstätigkeit geraten Familien in Nöte, wenn ihr Kind nicht versorgt werden kann. Wir kämpfen dafür und verhandeln darum, dass wir die dritte Gruppe im Kindergarten erhalten können,“ erklärte Uwe Krause, der sich sehr dankbar darüber zeigte, wie herrlich unkompliziert die Arbeit zwischen Trägern und Förderern läuft. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Rita Rüth lobte die Unterstützer: „Im Namen der ganzen Stadt!“

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