Dahle hat wieder einen Maibaum

Bunter Kranz in luftiger Höhe

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Mit vereinten Kräften gelang es: Nachdem ein Kran den Mast hochgezogen hatte, rückte die Feuerwehr mit Drehleiter an.

Altena - Er hat einige Wochen gefehlt im Dorfbild, doch pünktlich zum ersten Mai stand der Maibaum wieder in Dahle. Mit vereinten Kräften packte die Dorfgemeinschaft am Montag an, um den massiven Stamm, den bunten Kranz und die Zunftschilder wieder zu installieren.

Insbesondere der CVJM Dahle hatte sich sehr in die Wiederaufbereitung des Stamms eingebracht und ihn stundenlang auf dem Werkgelände von Möhling bearbeitet. Doch nur allein mit Muskelkraft wäre es ein unmögliches Unterfangen gewesen, den Baum wieder in seine Verankerung zu hieven. Deshalb leisteten ein Kran und die Drehleiter der Feuerwehr Hilfestellung. Am Ende des Tages waren Maikranz und Zunftschilder wieder an ihrem Platz. Still und leise sollte der April nicht ausklingen, weshalb rund um das Aufstellen ein kleines Dorffest veranstaltet wurde.

Die Zunftschilder sind wieder montiert.

Das Torten-Team vom Förderverein Pinsk hatte außer der Reihe das Dorfcafé eröffnet und natürlich reichlich Stachelbeer-Baiser mitgebracht - die absolute Lieblingstorte der Dahler. Für Kaltgetränke war am Bierwagen in der Dorfmitte gesorgt und das Team vom Dahler Dorfmarkt warf den Grill an. Abends spielte ein DJ, damit die Gäste sich noch lange wohlfühlen konnten. Den großen Tanz in den Mai hatten die Schützen bereits vor zwei Wochen veranstaltet, weshalb diesmal im kleinen Rahmen in den Wonnemonat hineingefeiert wurde. Schon am Nachmittag hatten sich die ersten Schaulustigen versammelt, um im für den Durchgangsverkehr gesperrten Ortskern

das Maibaumfest zu verfolgen.

Kompanien begrüßen den Mai

Fröhlich in den Mai getanzt sind am Montagabend die Kompanien und Züge der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft. Auf dem Breitenhagen tummelten sich über 200 Gäste auf der Tanzfläche der Turnhalle des TV Städtisch Rahmede. Im Generationentreff Knerling spielte die Band Acoustic Comfort für ihr Publikum und im Thomas Morus Haus im Mühlendorf war der Maitanz von lustigen Spielen dominiert, die zur Ermittlung des neuen Maikönigs und der neuen Maikönigin dienten. Der künftige Hofstaat nutzte die großen Feten, um sich in den einzelnen Kompanien vorzustellen und tingelte von Stadtteil zu Stadtteil.

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