Kränzebinder-Abende sorgen für Hochbetrieb in Lokalen

ALTENA - Auch mit dem Beginn der Osterferien ließ der Arbeitseifer der Altenaer Schützen nicht nach. Am Samstagabend wurden in den unterschiedlichsten Lokalitäten Kronen gebunden und, nach getaner Arbeit, noch kräftig gefeiert.

Im Paulusweg waren die Mitglieder der Kompanie Rahmede fleißig. Sie liegen gut im Rennen, fast alle Kronen sind bereits fertig, daher freuen sich die Schützen besonders auf den Mottoabend, der am 21. April wieder im Paulusweg gefeiert wird. Dort steigt dann eine Hawaii-Party.

Gute Stimmung herrschte auch im Cafe zur Burg. Dort schunkelten die Schützen des Zugs „Totschlag“ aus der Kompanie Freiheit. Aber auch die Arbeit kam nicht zu kurz.

Kränzebinderquartier für den Stapelzug und den Lindenzug war das Hotel am Markt. In der Gaststube im Erdgeschoß wurde die Königinnen-Krone ganz in Silber gebunden wurde, dafür bedienten sich die Schützen des Stapelzugs einer „Schneidemaschine“, um besonders gleichmäßige und feine Schnitte ins Silberpapier zu bekommen.

Mehr Bilder der Kränzebinder

Kränzebinden der Friedrich-Wilhelm-Gesellschaft

Im obereren Bereich ging es farbenfroher zu, buntes Papier wurde hier von Hand geschnitten und gebunden. Lindenblätter aus Metall mit Gravur zieren die Kronen des Lindenzugs für ihre Scheffen. Felix hatte eine besondere Aufgabe in der Ritterschänke, er assistierte dort als „Glücksfee“ beim Bingo, das die Schützen des Zugs Muckebeutel während des Kränzebinderabends spielten. Im Lennestein hatten die Damen des Zug 4 der Kompanie Freiheit eine Modenschau vorbereitet, nachdem bereits zwei Kronen fertig gestellt waren. Dann wurden Papier und Scheren beiseite geräumt und der Laufsteg frei gegeben.

Viel Mühe geben sich die Kränzebinder des Zugs 1 aus dem Mühlendorf. In der Gaststube von „Bergfeld am Eck“ werden die Papiergirlanden noch mit Draht umwickelt und so an den Gestellen fixiert. Andere Kränzebinder stecken die Girlanden mit Nadeln fest oder tackern sie an das Untergestell. Gemeinsam mit den anderen Zügen aus dem Mühlendorf wird der 1. Zug einen Ostermarsch zum Hegenscheid unternehmen und am 12. Mai das „Mittelfest“ feiern.

„Black and White“ hieß das Motto am Samstag im Thomas-Morus-Haus. Die Kompanie Mühlendorf fühlt sich dort sichtlich wohl. Die Besucher freuten sich über Freibier von den neuen Spießen Uwe Rechenberg und Florian Schmidt. Sechs Kronen müssen hier bis zum Fest gebunden werden. Aber auch das Feiern kommt nicht zu kurz, zum „Tanz in den Mai“ wird auch der 1. Zug ins Morus-Haus eingeladen.

Die Kompanie Nette war im Haus Mayweg auf dem Nettenscheid aktiv. Auch war ein bisschen Hilfe von Fortuna gefragt: Zur Auflockerung des Abends wurden hier die kompanie-internen Lottozahlen gezogen. - sis

Rubriklistenbild: © Foto: Silvia Sauser

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