CDU nominiert Christel Voßbeck-Kayser

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Uwe Scholz, CDU-Fraktionschef in Altena, Christel Voßbeck-Kayser, neue Bundestagskandidatin und Kreis-Chef Thorsten Schick.

ALTENA - Christel Voßbeck-Kayser, Altenas CDU-Stadtverbandsvorsitzende, möchte bei der kommenden Bundestagswahl im September 2013 den Wahlkreis 150 MK II für die Union zurück erobern.

Die dreifache Mutter, die als Diplom-Sozialpädagogin mehr als 30 Jahre im Fachbereich Gesundheit und Soziales beim Märkischen Kreis tätig ist, war bereits 2009 angetreten. Damals verpasste sie den direkten Einzug in den Bundestag. Ihr fehlten unter dem Strich gegenüber ihrer SPD-Mitbewerberin etwa vier Prozent der Wählerstimmen.

Antreten wird die erfahrene Kommunalpolitikerin, die unter anderem Sitz und Stimme im Bezirksvorstand Südwestfalen und dem Kreisvorstand hat, in den Nordstädten des Märkischen Kreises. Das sind: Altena, Balve, Hemer, Iserlohn, Menden, Nachrodt- Wiblingwerde, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl.

Thorsten Schick, CDU-Kreisvorsitzender, stellte die Burgstädterin gestern vor. Sie muss jetzt noch im Januar auf einer CDU-Kreisdelegiertenversammlung bestätigt werden. Im Vorfeld der Nominierung hatten Schick und der Kreisvorstand mit allen Orts- und Stadtverbänden gesprochen und die Personalie noch in dieser Woche in einer Telefonkonferenz abgestimmt. Er lobte seine Parteikollegin, die große Wertschätzung genieße, nicht zuletzt wegen ihres großartigen Wahlkampfes vor drei Jahren. „Christel Voßbeck-Kayser ist eine Frau aus der Mitte für die Mitte der Gesellschaft“, sagte er.

Altenas CDU-Fraktionschef Uwe Scholz zollte der 51-Jährigen ebenfalls höchsten Respekt. „Es ist schön, dass eine Frau antritt, die aus dem kommunalen Bereich kommt. Wir brauchen lebenserfahrene Menschen im Bundestag“, sagte er. Er freue sich auf den Wahlkampf. „Gemeinsam schaffen wir das!“

Die Kandidatin selbst freut sich „auf die Begegnungen mit den Menschen im Wahlkreis.“ Sie versteht sich als „Querdenkerin“ und outete sich als Angela Merkel-Fan. „Die Kanzlerin ist bodenständig und verlässlich. Ich möchte mit ihr Zukunft mit gestalten.“

von Johannes Bonnekoh

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