Steinmeier würdigt Altena in Buch auf zwei Seiten

Altenas Bürgermeister Hollstein zu Gast beim Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue

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Der Burgaufzug bleibt dem Bundespräsidenten- und Ministerpräsidentenehepaaren in guter Erinnerung

Altena -  Hohe Ehre für Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und die von ihm vertretenen Bürger Altenas: Das Stadtoberhaupt nahm jetzt an einem Staatsempfang im Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Dr. Frank Walter Steinmeier, in Berlin, teil. Das Staatsoberhaupt stellte am Dienstag dort ein neues Buch vor, das er zum Abschluss seiner Deutschland-Reise herausgeben wird.

Altena wird darin auf zwei Seiten gewürdigt und dargestellt. Im Rückblick auf seine Visite in allen 16 Bundesländern und jeweils einer kurzen, persönlichen Würdigung von Land und Leuten und den Begegnungen vor Ort, sprach Steinmeier Hollstein in der Bundeshauptstadt in seiner Rede sogar persönlich an. 

„Im Rückblick betrachtet, war mein erstes Amtsjahr - zugleich das Jahr dieser Reise - ein sehr bewegtes für Deutschland.“ Dann nahm er Bezug auf den zunächst verschobenen Besuch in Altena wegen der geplatzten Koalitionsverhandlungen im Rahmen einer neuen Regierungsbildung in Berlin. 

Bundespräsident Steinmeier zu Besuch in Altena

An Hollstein gerichtet sagte er: „Nachdem in einer Sonntagnacht die Jamaikakoalition abgesagt wurde, war Ministerpräsident Armin Laschet so verständnisvoll, meinen für den Montag danach geplanten Besuch in NRW zu verschieben. 

Nur kurze Zeit später wurden Sie, lieber Bürgermeister Dr. Hollstein, in Altena mit einem Messer attackiert, und mein erster Gedanke war: Jetzt braucht der Ort nicht auch noch einen Gast aus Berlin. Diesen Programmpunkt müssen wir streichen. Aber im Gegenteil, Sie hielten ihre Einladung aufrecht und als wir schließlich gemeinsam mit Flüchtlingen, Helferinnen und Helfern in Altena saßen, hätte das Stimmungsbild nicht aktueller sein können. Für Momente wie diese möchte ich heute noch einmal ausdrücklich Danke sagen!“ 

Den Dank gab er auch an alle 16 Länderchefs weiter und bekannte sich erneut zum Motto seiner Amtszeit „Mut zur Demokratie.“ Das Schloss Bellevue sei an diesem Dienstag offen für alle Gäste und damit Ausdruck seiner besonderen Wertschätzung.

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