Was tut sich in 2018?

Bundespräsident besucht die Stadt

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Große Ehre für eine kleine Stadt: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will Altena besuchen. Und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, hier im Gespräch mit BÜrgeremsiter Dr. Andreas Hollstein.

Altena - Was bringt das nächste Jahr? Diese Frage stellen sich an Silvester viele Menschen. Das AK sucht nach Antworten für die Stadt Altena – ganz ohne Bleigießen, sondern auf der Grundlage bisher bekannter Fakten.

Wird der Bundespräsident seinen in 2017 abgesagten Besuch in der Burgstadt nachholen?

Davon geht man im Rathaus fest aus. Der Bundespräsident wollte im November im Rahmen seines „Antrittsbesuches“ in NRW unter anderem auch nach Altena kommen, um sich hier über die Integration von Flüchtlingen zu informieren. Wegen der Probleme mit der Regierungsbildung wurde dieser Besuch im November 2017 lediglich aufgeschoben. Im Rathaus geht man davon aus, dass Steinmeier 2018 auf jeden Fall nach Altena kommt – womöglich schon im ersten Quartal.

Ist mit weiterem prominenten Besuch zu rechnen?

Auch die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung hat sich angesagt. Ina Scharrenbach will zur Eröffnung des „Café Freiheit“ in die Burgstadt kommen. Das ist die Begegnungsstätte, die im ehemaligen Restaurant Mythos geschaffen wurde.

Welche Termine sollten sich feierfreudige Altenaer jetzt schon notieren?

Die Stadt Altena freut sich auf Bundespräsident Dr. Frank Walter Steinmeier und seine Ehfrau Elke Büdenbender.

Das Schützenfest in Altena findet vom 31. Mai bis zum 3. Juni statt. In Dahle lädt der Schützenverein bei der Fußball-WM zum Public Viewing ein (ab 14. Juni). Außerdem feiert das Dorf am 30. Juni und 1. Juli sein 775-jähriges Bestehen. Das Evingser Schützenfest beginnt am 20. Juli. Der Mittelaltermarkt ist wie immer am ersten Wochenende im August, also vom 3. bis zum 5. August. 

Stichwort Stadtentwicklung: Welche Veränderungen kommen auf uns zu?

Der Umbau der Burg Holtzbrinck wird abgeschlossen. Sie erhält endlich angemessene Sanitäranlagen und einen Aufzug, der einen barrierefreien Zugang auch zum großen Saal ermöglicht. Außerdem wird das Erdgeschoss so umgebaut, dass ein professionelle Catering auch für größere Veranstaltungen möglich wird. Mit der Fertigstellung der neuen Brücke am Markaner wird der Bahnhof deutlich besser an die Innenstadt angeschlossen. Als nächstes soll dort ein Park-and-Ride-Parkplatz geschaffen werden. Eine ganz wichtige städtebauliche Entscheidung ist auch der Ankauf der sogeannten Itani-Brachen, auf denen es 2018 die ersten Veränderungen geben soll.

Was tut sich in der Privatwirtschaft?

Ein mutiges Projekt haben sich die Karakus-Brüder vor die Brust genommen: Sie haben den Lennestein gekauft und sanieren die Traditionsgaststätte mit erheblichem Aufwand. Das Saal ist schon fertig, im Laufe des Jahres soll das Restaurant im Erdgeschoss folgen. Die Märkische Gewerbepark Rosmart verhandelt aktuell über den Verkauf mehrerer Flächen, teilweise von beachtlicher Größe – allem Anschein nach auch mit der Firma Gerhardi, die Standorte in Werdohl und Lüdenscheid hat. Ganz wesentlich ist natürlich auch die Fertigstellung des neuen Edeka-Marktes in der Rahmede, die für den Frühsommer 2018 geplant ist.

Worüber muss man sich 2018 Sorgen machen?

Um das Krankenhaus, das Stapelcenter und den Neubau der Berg-Stiftung. Hier erwarten viele Altenaer, dass nach zum Teil länger als einem Jahr währender Stagnation endlich was passiert.

Wie lange darf man eigentlich ein „gutes, neues Jahr“ wünschen?

Bis zum 14. Januar. Dann findet in der Burg Holtzbrinck der Neujahrsempfang mit der Verleihung des Bürgerpreises statt. Dazu sind alle Altenaer eingeladen. Beginn ist um 11.30 Uhr.

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