Alles, nur nicht übertreten!

Bundesjugendspiele wecken den Ehrgeiz von 220 Mühlendorfer Grundschülern

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Wo wird er landen? An der Station Weitwurf verfolgten die Mühlendorfer gespannt die Flugbahn der Schlagbälle. Gute Ergebnisse werden auch elektronisch an den Sportbund geschickt und fließen in die Sportabzeichenwertung mit ein

Altena -  Auf Drückeberger ist Sportlehrerin Linda Bechatzek nicht gestoßen bei der Vorbereitung der Bundesjugendspiele für den Grundschulstandort Mühlendorf. „Die Kinder sind in der Turnhalle erst spielerisch auf die erforderlichen Disziplinen vorbereitet worden. Erst dann wurde auf gute Ergebnisse hintrainiert.“

Das hat sich gelohnt, wie sich Am Mittwoch auf dem Sportplatz Pragpaul zeigte. „Leichtathletik ist im Moment sogar beliebter als Ballsportarten“, ergänzte Linda Bechatzek. Sich gegenseitig zu Erfolgserlebnissen anspornen hat den Kindern viel Spaß gemacht und ein gutes Gemeinschaftsgefühl erzeugt. Am Pragpaul ging’s gestern darum, starke Zeiten und Messergebnisse beim 50-Meter-Lauf, Weitwurf und Weitsprung zu erreichen. „Außerdem haben die Kinder vorab einen 800-Meter-Lauf gemacht. Der wird auch in die Wertung zum Sportabzeichen eingehen“, so Linda Bechatzek.

Anlauf nehmen, nicht übertreten, abheben! An der Sprunggrube war Konzentration gefragt.

Erstmals werden alle Ergebnisse diesmal elektronisch an den Deutschen Olympischen Sportbund übermittelt. „Das ist sehr praktisch, weil das Programm sofort mitteilt, ob die Zahlen schon für das Abzeichen ausreichen und mit welchen Disziplinen die Schüler noch aufstocken können, um das Abzeichen zu erreichen.“ Unabhängig davon gibt es für jedes Kind mindestens eine Teilnehmerurkunde. Aspiranten für Sieger- und Ehrenurkunden gibt es aber auch reichlich. Froh ist die Schule, dass sich immer viele Eltern zum Betreuen und Zeitnehmen finden, wenn die Bundesjugendspiele stattfinden.

Gut angefeuert von ihren Mitschülern wurden die Kinder beim 50-Meter-Lauf.

Zudem muss auch immer viel Ausstattung aus der Schule mit zum Sportplatz geschleppt werden. Harken zum Glattstreichen der Sprunggrube gibt es in der Sauerlandhalle. Und der Platzwart hatte auch die Bahnen neu gezogen.

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