Bürstenmassage für den neuen Kunstrasen: Das ist der Grund

+
Per Fahrzeug wird der Kunstrasen mit der Bürste bearbeitet.

Altena – Eine Bürstenmassage bekommt der neue Kunstrasen im Reinecke-Stadion. Das hilft dem Rasen, soll aber vor allem die Sportler schützen.

Jetzt bekommt der neue Kunstrasenplatz im Reinecke-Stadion auch noch eine Bürstenmassage: Ein Spezialfahrzeug der Firma Heiler arbeitete gestern Quarzsand in den neuen Belag des Sportplatzes ein. Ursprünglich sollte ein Gummigranulat verwendet werden. 

Von diesem Plan rückte die Stadt aber aus ökologischen Gründen ab: Das Granulat soll mitverantwortlich sein für die Belastung der Meere mit Mikroplastik. Ohne Füllmaterial könnten Bälle auf einem Kunstrasen nicht optimal laufen. 

Außerdem sorgt der Sand dafür, dass die Halme nicht flach auf der Erde liegen, sondern aufrecht stehen. Ganz wichtig ist auch, dass durch den Sand das Verletzungsrisiko der Sportler verringert wird. Läge er nicht zwischen den Halmen, zögen sich Fußballer, die fallen und über den Belag rutschen, unter Umständen Verbrennungen zu.

Lesen Sie auch:
Eine besondere Verwendung gibt es für den alten Kunstrasen

Darum wurde die Sanierung teurer als geplant

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare