Hollstein nimmt sich noch Zeit

Dr. Andreas Hollstein.

ALTENA ▪ Eigentlich ist die Sache klar: 2009 wurde Dr. Andreas Hollstein für sechs Jahre als Bürgermeister wiedergewählt – damit endet seine Wahlzeit 2015. Allerdings ist die neue Landesregierung inzwischen von der Idee abgerückt, Bürgermeister und Räte zu unterschiedlichen Terminen wählen zu lassen – es soll wieder einen gemeinsamen Wahltermin geben.

Ob das 2014 in Altena schon so sein wird, liegt im Ermessen Hollsteins – nur wenn er dem zustimmt, endet seine Wahlzeit mit Ablauf der laufenden Legislaturperiode des Rates. Er kann auch bis 2015 im Amt bleiben, dann würde in diesem Jahr ein Bürgermeister mit einer Wahlzeit bis zur nächsten Kommunalwahl (also 2019) gewählt.

Noch habe er keine Entscheidung getroffen, sagte Hollstein auf Anfrage. Grundsätzlich befürworte er die gleichzeitige Wahl von Rat und Bürgermeistern. Im konkreten Fall gebe es aber einen guten Grund, der dafür spreche, erst 2015 zu wählen: Bis dahin werde sich zeigen, ob es gelungen sei, die Innenstadt zu reaktivieren – „und daran würde ich mich gerne messen lassen“, sagte der Bürgermeister auf Anfrage. Schließlich sei das seit Jahren das zentrale Thema seiner politischen Arbeit.

Die Kommunalwahl 2014 wird übrigens aller Voraussicht nach eine Besonderheit mit sich bringen, die nicht ganz unproblematisch ist. Sie soll zusammen mit der Europawahl im Mai stattfinden. Die Amtszeit der jetzigen Kommunalpolitiker läuft allerdings bis Ende Oktober, dann erst übernehmen die neuen Räte das Ruder. Das könne in der Übergansgzeit insbesondere in Städten, in denen sich die politischen Mehrheiten verändern, zu schwierigen Situationen führen, argumentieren die Kritiker dieser Regelung. ▪ ben.-

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