Workshop zu Bierbach- und Schwarzenstein-Brachen-Umgestaltung:

Bürger können sich einen "Männerspielplatz" vorstellen

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Etwa 40 Besucher beteiligten sich am Ideenworkshop in der Burg Holtzbrinck.

Altena - Ein Männerspielplatz mit Baggerfahren, weil sich dann ein Teil des Abbruchs von allein erledigt – das war einer der vielen kreativen Vorschläge, die rund 40 Besucher am Donnerstagabend beim Ideen-Workshop zu den Brachen Schwarzenstein und Bierbach machten und bei dem es ausdrücklich keine Denkverbote gab.

Die Stadt hat beide Flächen Anfang Januar für einen Euro gekauft, um diese Schandflecken endlich zu beseitigen. Jetzt steht sie vor der Frage, was sie mit den Grundstücken machen soll – Landeshilfe für die Sanierung gebe es nur, wenn ein Konzept für die anschließend Nutzung vorliege, erklärte Roland Balkenhol den Besuchern des Workshops. Anliegen der Stadt sei es, ihre Bürger bei der Suche nach Folgenutzungen zu beteiligen.

Auf Zetteln wurden die Vorschläge der Bürger festgehalten.

Bierbach, die ehemalige VDM-Verwaltung, die Produktionsflächen am linken Lenneufer und die gegenüberliegende, ehemalige Gießerei – in diese vier Bereich hatte die Verwaltung das Ein Euro-Schnäppchen aufgeteilt und die Teilnehmer ermuntert, Vorschläge zur zukünftigen Nutzung zu machen. Bei Bierbach drängte sich eine mögliche Nutzung förmlich auf: Direkt nebenan wird der Lenbenstein saniert, der Saalbau hat so gut wie keine eigenen Parkplätze – es böte sich also an, wenigstens auf´einem Teil der knapp 3000 Quadratmeter großen Fläche Parkraum zu schaffen. Auch eine Grünanlage könnte dort entstehen, womöglich mit integriertem Skaterpark, meinten die Bürger.

Ehemalige VDM-Verwaltung

 Die ehemalige VDM-Verwaltung ist zumindest in Teilen noch gut erhalten – er könne sich vorstellen, dass sie stehenbleiben könne, sagte Balkenhol. Das führte zu Vorschlägen wie „Lagerräume“, „Proberäume für Bands“ oder „Einfaches Quartier für Radler“. Auch eine Disco können sich die Teilnehmer des Workshops dort vorstelllen – kein Wunder, so etwas gab es da schon mal. Die ehemaligen Produktionshallen des Werkes Schwarzenstein sind fast 9000 Quadratmeter groß.

Gewerbliche Nutzung

Für sie wurde eine gewerbliche Nutzung vorgeschlagen, aber auch allerlei Freizeitaktivitäten wie Paintball oder ein Indoor-Spielplatz. Unbedingt erhalten werden soll nach Meinung fast aller Teilnehmer die Brücke, die diesen Bereich mit der Gießerei am anderen Lenneufer verbindet. Deren prägnante Lage direkt am Lenneufer führte zu Vorschlägen wie „Campingplatz“, „Kanuverein“ und „Naturfreibad“.

Hochseilgarten

Charmant erschien auch der Vorschlag, die noch vorhandene Dachkonstruktion aus Stahlträgern als Basis für einen Hochseilgarten zu nutzen.

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