Bündnis 90/Grüne zur Feuerwehr-Diskussion

Oliver Held: Sparen ja, aber Sicherheit zuerst

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Altena - „Die Zukunfts-Entwicklung der Feuerwehr ist eine Aufgabe des gesamten Rates.“ Dieser von CDU und SPD vorgetragenen Maxime schließt sich auch die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen vorbehaltlos an. Deren Frontmann, Oliver Held, wird deshalb persönlich in einem kleinen Arbeitskreis mitarbeiten, um mögliche Zukunftswege für die Wehr am Ort zu erarbeiten.

Er hat aus den anderen Fraktionen ähnliche Rückmeldungen, auch dort sei das Thema vorrangig „Chefsache“, sagte er auf Anfrage ohne den anderen Kolleginnen und Kollegen aus dem Rat irgendwie etwas zu wollen. 

Die Sicherheit der Bürger

Für die Grünen stünde zwar auch das Diktat des Sparens im Fokus der Betrachtung, „aber eben nicht ausschließlich. Darauf legen wir schon Wert.“ Es gehe künftig um die Sicherheit der Bürger Altenas und da gäbe es Zwänge, aus denen man nur schwer ausscheren könne. 

Oliver Held, Sprecher Bündnis 90/Die Grünen.

Held erinnerte an die verschiedenen „Modelle“, die bisher in Richtung Fortschreibung eines neuen Brandschutzbedarfsplans im Raum stünden. Etwa die Feuerwehr-Idee einer Tageswache von montags bis freitags mit sieben Funktionsstellen. 

Zwei dieser Stelleninhaber sollten dann im Wechsel in der Woche zwischen 17 Uhr bis 7 Uhr die Wache besetzen und so den Ehrenamtlichen helfen, sie von Klein-Kram zu befreien, der möglicherweise anfalle. 

Bündnis 90 / Grüne möchten jeden möglichen Sachverstand hinzuziehen, um die Frage der Zukunftsentwicklung zur Zufriedenheit der Wehrmitarbeiter und der Altenaer zu lösen.

Nachbargemeinde habe ähnliche Probleme

Ausdrücklich möchte die Partei dabei die Nachbargemeinde Nachrodt-Wiblingwerde mit ins Boot nehmen. Denn bekanntlich kaufte sie gemeinsam mit Altena die neue große Drehleiter. „Dort gibt es zudem ähnliche Probleme.“ 

Einmal mehr unterstrich Held, dass er die Entwicklung eines neuen Brandschutzbedarfsplans „eben nicht als alleiniges Geschäft der laufenden Verwaltung“ ansieht. „Der von mir zuvor beschriebene Arbeitskreis sollte unter Hinzuziehung von Experten und Gutachtern vorbereitend tätig werden.“ 

Entsprechende Diskussionen erwartet der Bündnis 90 / Grünen-Sprecher bereits in der nächsten Ratssitzung. Sie ist für den 6. November angesetzt.

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