Weihnachtsmarkt läuft

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An mehr als 20 Ständen warten Leckereien aller Art, Kunsthandwerk oder Selbstgemachtes. ▪

ALTENA ▪ Sanfte Weihnachtliche Klänge schallten am Freitagnachmittag durch die Kirchstraße. Aber es ging auch akustisch deutlich ruppiger.

Das zeigte sich am Stand von Schnitzkünstlerin Claudia Grote aus Sundern, die erstmals mit von der Partie war. Mit Motorsägen formte sie verschiedenste Figuren – ihr bevorzugtes Material ist dabei Eichenholz. „Das lässt sich gut bearbeiten und eignet sich auch prima zum Aufstellen im Außenbereich“, erklärt Grote. Ihre erste Skulptur für den Altenaer Weihnachtsmarkt war ein Eichhörnchen. Zunächst wird die Form grob aus dem massiven Holz herausgearbeitet („ausgeblockt“), dann geht es mit kleineren Sägen und feineren Ketten an die Feinbearbeitung, das so genannte „Carving“, also das Schnitzen.

Nach zwei Jahren im Garten der Burg Holtzbrinck ist der Altenaer Weihnachtsmarkt in die Kirchstraße zurückgekehrt. Am Freitag konnten sich die ersten Besucher ein Bild davon verschaffen, wie sich das zurückverlegte Budendorf den Altenaern und Gästen von außerhalb präsentiert.

Altenaer Weihnachtsmarkt 2013

Nachdem am Morgen es am Morgen noch vereinzelte Schneefälle gegeben hatte, war die Witterung zum Auftakt in erste Linie windig. Davon ließen sich die aber weder die Besucher noch die Betreiber der 23 Buden die Stimmung trüben.

Bis Sonntag wird noch so einiges geboten: Heute gibt es ab 14 Uhr auf der Bühne Livemusik unter dem Motto „Christmas in New York“, vom Duo TM. Ab 18.30 Uhr betritt die Paul-Gerhardt-Kantorei die Bühne. Am Abend um 19.15 Uhr wird die Weihnachtsgeschichte nach Lukas erzählt und ab 19.30 Uhr werden „Acoustic Comfort“ spielen. Am Sonntag geht es um 12 Uhr weiter. ▪ tk

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