Brücke zum künftigen Supermarkt-Gelände wird bald betoniert

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Klar zu erkennen ist, wo bald auf Höhe der Hausnummer 30 eine neue Brücke die Rahmedestraße mit dem Supermarkt-Gelände verbinden wird. Die Bewehrungsarbeiten sind annähernd abgeschlossen.

Altena - An der Großbaustelle in der Rahmede geht es weiter. In der kommenden Woche soll die neue Brücke betoniert werden, die das künftige Supermarktgelände mit der Rahmedestraße verbinden wird.

Im Zusammenhang mit dem Abriss der ehemaligen IMRA-Immobilien waren unterdessen ein paar statische Probleme zu lösen, berichtet Tiefbau- und Abrissunternehmer Siegmund Müller. Das habe wegen notwendiger Planungsänderungen auch zu Verzögerungen geführt. 

Es geht dabei um den Abriss eines Gebäudeteils, der an die Südstraße angrenzt. Dort fehle es teilweise an der notwendigen Felssubstanz. Auch lag dort eine Gasleitung in ungünstiger Position. 

Weitere Ampelregelung notwendig

Ursprünglich war vorgesehen, dass zum Ende des Jahres 2016 dort eine plane Fläche vorzufinden wäre. Die Probleme würden nun aber gelöst und danach gehe es auf dem Gelände zügig weiter. 

Wenn die Brückenbauer mit ihrer Arbeit fertig sind, soll auch die Ampel an der jetzigen Stelle etwas unterhalb der Einfahrt zum Netto-Markt verschwinden. Es wird dann aber eine weitere Ampelregelung notwendig, wobei die Anlage ein Stück weit talwärts verlegt wird. 

Die Probleme rühren vom rückwärtigen Teil des Geländes her, der an die Südstraße angrenzt.

Der Brückenbau ist Aufgabe der Heitkamp-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Herne. Derzeit wird an den Bewehrungen für das Bauwerk gearbeitet. In der kommenden Woche soll dort ab Mittwoch betoniert werden; dann können die Geländerbauer anrücken. 

Der Abschluss der Arbeiten einschließlich der Asphaltdecke wird zum Ende des Monats erwartet. Viele Altenaer stellen sich seit geraumer Zeit Fragen nach dem weiteren Zeitplan, so etwa wann denn der Neubau des dort vorgesehenen Vollsortiment-Supermarktes mit einer Fläche von 1800 Quadratmetern abgeschlossen sein soll. 

Spürbare Versorgungslücke

Vom Investor, der Rudolf Kräling Grundstücksgesellschaft in Dortmund, war dazu derzeit trotz mehrfacher Nachfrage keine Auskunft zu bekommen. Für viele ist die Frage von Bedeutung, weil sich nach der Schließung des Toom-Marktes Ende März wohl eine spürbare Versorgungslücke in der Burgstadt aufgetan hat. 

Die Abrissarbeiten hatten im Oktober vergangenen Jahres in großem Stil begonnen. Auf dem immerhin rund 9000 Quadratmeter großen Gelände stand einst ein Dutzend Gebäude, die allesamt zur Produktion der Traditionsfirma IMRA (Joh. Moritz Rump) gehörten.

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