Zeugen gesucht:

Bronze-Kreuz vom Altar der Altenaer St. Matthäus-Kirche gestohlen

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Die Polizei ermittelt - St. Matthäus hat Anzeige erstattet.

Altena - Seit vielen Jahrzehnten steht ein etwa 50 Zentimeter hohes Bronzekreuz auf dem Hauptaltar der katholischen St. Matthäus-Kirche in Altena. Jetzt haben Unbekannte die Devotionalie gestohlen. Pfarrer und Gemeinde sind entsetzt, suchen Zeugen.

Ulrich Schmalenbach, Pfarrer an St. Matthäus, Altena, hat schon viel erlebt. Doch als er jetzt aus dem Urlaub zurückkam, musste er sich erst einmal hinsetzen und besinnen. „Mir ist sofort aufgefallen, dass das Altarkreuz, das auf dem Hauptzelebrationstisch in der Kirche steht, fehlt.“ Eine Nachfrage beim Küster ergab, das es niemand etwa weggeräumt hat. „Es steht fest: Unbekannte haben das Bronze-Kreuz aus dem Kirchenraum gestohlen.“

"Geben Sie das Kreuz zurück. Es gehört in unsere Kirche!"

Wie alt die Devotionalie ist, kann Schmalenbach nicht sagen. Das Kreuz, Symbol der Christenheit, ist etwa 50 Zentimeter hoch und relativ dunkel. Es besteht aus einer handgetriebenen Bronzelegierung und ist mit vier Bergkristallen zusätzlich geschmückt. „Der materielle Wert ist natürlich gegeben, aber wirklich wertvoll ist es nicht“, sagt der Pfarrer. Natürlich haben er und sein Küster schon das Umfeld der Pfarrkirche abgesucht, doch nichts gefunden. „Ich appelliere an die Diebe: Geben Sie das Kreuz zurück. Es gehört in unsere Kirche!“

St. Matthäus ist zum täglichen Gebet frei zugänglich. Das müssen der oder die Diebe ausgenutzt haben. Ob sich daran künftig etwas ändern soll, steht noch nicht endgültig fest. Ulrich Schmalenbach hat Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet. Nun hoffen er und seine Gemeinde auf eventuelle Zeugen.

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Kommentare

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Kommentare

B. DielAntwort
(0)(0)

Ich meine keine spezifische Gruppe, habe aber festgestellt, dass die meisten Schrottsammler mit den oben beschriebenen Fahrzeugen unterwegs sind. Und bitte, die Familie, die bei uns zuhause regelmäßig vorbei kommt, ist sehr nett.
Liest man in der lokalen Presse von Metalldiebstahl, findet man jedoch meist den Hinweis auf osteuropäische Diebesgruppen.
Und warum sollte es einem Menschen, der sich aus der Gefahr für Leib und Leben anderer Menschen nicht interessiert, wenn er sicherheitsrelevante Metallteile aus der Bahn (Verschraubungen), der Straße (Gullydeckel) oder aus Häusern (Strom- oder Gasleitungen) entwendet, etwas ausmachen, ein Kreuz zu stehlen? Das hat alles mit Christentum oder anderen Religionen nichts zu tun.

MichaelAntwort
(0)(0)

Da die meisten Osteuropäer, ich vermute mal es sind Bulgaren oder Rumänen gemeint, auch Christen sind, ist wohl klar, das auch unter diesen Diebe gibt. Falls sie es denn waren. Das ist aber bisher nicht bewiesen.

Ulrich BirothAntwort
(0)(1)

Was erwarten Sie denn von diesem selbsternannten Migranten? Außer Hetze, Diffamierung und Fremdenfeindlichkeit ist da nichts. Ziemlich einseitig, aber da zeichnen sich die meisten aus dem rechten Spektrum ja durch aus