Neubau auf Rosmart liegt im Zeitplan

Beim Brandschutz nachgebessert

Brandschutzzentrum
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Das Brandschutzzentrum in Rosmart wird im April bezogen.

Es wird wie geplant im April fertig und es bleibt bei Kosten von etwa 22,5 Millionen Euro – auf diese Feststellungen legt das Gebäudemanagement des Märkischen Kreises Wert, wenn es um das Brandschutzzentrum im Gewerbepark Rosmart geht. Bestätigt wird aber auch, dass nachgebessert werden musste, und zwar ausgerechnet beim Brandschutz.

Altena – Das klingt skurril, ist es aber nicht wirklich. Der Bauantrag für das Gebäude, in dem etwa 60 Menschen arbeiten werden, wurde 2018 vom Bauamt der Stadt Altena genehmigt. Er habe natürlich die damals geltenden Brandschutzauflagen berücksichtigt, erklärt Hendrik Klein, Pressesprecher des Märkischen Kreises.

Im vergangenen Jahr habe der vom Märkischen Kreis beauftragte Generalunternehmer Hundhausen dann Einsparpotenzial entdeckt, wenn man einige Veränderungen an der Statik vornehmen würde. In Absprache mit dem Kreis sei deshalb bei der Stadt Altena ein Nachtrag zum Bauantrag von 2018 beantragt worden, schildert Klein.

Vorschriften haben sich geändert

Das Problem: Inzwischen wurde die Landesbauordnung geändert, es gelten strengere Brandschutzauflagen – und die müssen jetzt wegen des Nachtrags zum Bauantrag erfüllt werden. Dabei gehe es um Dinge wie Entrauchungsanlagen für die Treppenhäuser und das Abdichten von Wanddurchbrüchen für Rohre und Kabel, erklärt Klein. Diese Auflagen müssten jetzt erfüllt werden.

Hätte es den Nachtrag nicht gegeben, hätte das Bauwerk nach den 2018 geltenden Brandschutzregeln errichtet werden dürfen. Der finanzielle Mehraufwand für die Änderungen halte sich in Grenzen, sagte Klein. ben.-

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