In der Botschaft Kontakte geknüpft

Überraschendes Wiedersehen: Angelika Mosch (links) traf in Berlin auch Olga Galeta.

Altena -  Der weißrussische Botschafter Andrei Giro hatte aus Anlass des weißrussischen Nationalfeiertages am Dienstag zu einem Empfang eingeladen. Immer am 24. Juni wird an die Befreiung Weißrusslands von der deutschen Besetzung vor 70 Jahren gedacht.

Eingeladen war auch der Förderverein Altena-Pinsk und so nahm die erste Vorsitzende Angelika Mosch an dem Empfang in Berlin teil. Die befand sich in illusterer Gesellschaft: Zu den geladenen Gästen gehörten neben zahlreichen weißrussichen und internationalen Würdenträgern, Botschaftern anderer Nationen sowie Vertretern der unterschiedlichen Ministerien und des Auswärtigen Amtes auch Abgeordnete des Bundestages.

In seiner Willkommensansprache begrüßte der Botschafter auch ganz herzlich die Vetreter der Städtepartnerschaften und Freundschaftsinitiativen. Mosch nutzte die Gelegenheit, sich mit den Bundestagsmitgliedern Oliver Kaczmarek aus Unna und René Röspel aus Hagen auszutauschen. Die beiden SPD-Politiker gehören zur gerade neu gebildeten deutsch-belarussischen Parlametarischen Gruppe, deren Leitung Kaczmarek inne hat. Angedacht wurde dabei auch ein Besuch der beiden in Altena.

Eine ganz besonders erfreuliche Begegnung war die mit einer jungen Frau aus Pinsk, nämlich mit Olga Galeta. Galeta war schon mehrere Male auf Einladung der Familie Goseberg in Altena. Das erste Mal besuchte sie Altena 1997 als Ferienkind.

Die Besuche in Altena haben ihren weiteren Lebensweg ganz wesentlich beeinflusst. Gertrud und Hans-Joachim Goseberg haben sie immer wieder ermutigt, deutsch zu lernen, was sie dann auch getan hat - so gut, dass sie in Jena studiert und nun mittels eines Internationalen Parlamentsstipendiums (IPS) des deutschen Bundestages ein fünfmonatiges Praktikum im Büro des Bundestagsmitgliedes Manfred Zöllner (SPD) aus Wuppertal absolviert. Im Juli endet ihr Praktikum und sie freut sich darauf, Altena dann wieder einmal zu besuchen.

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