BM-Wahl: Marcus Glock kandidiert nicht

Diplom-Sportlehrer Marcus Glock tritt nicht für die Linke, Altena, als BM-Kandidat an. Die Partei verzichtet darauf, überhaupt einen Kandidaten für diese Position zu stellen. Foto: Bonnekoh

Altena -  Überraschung am frühen Dienstagabend, 4. März: Marcus Glock, designierter Bürgermeister-Kandidat der Partei Die Linke, Ortsverband Altena, tritt zur Kommunalwahl am 25. Mai als Herausforderer von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein doch nicht als Kandidat an.

Das verkündete er Dienstag, 4. März, vor seinen Parteifreunden im Lokal „Hotel zum Markt“. Hier wurden die Kandidatenlisten für die Kommunal- und Kreistagswahl aufstellt. Die Linke präsentiert in allen Wahlbezirken der Stadt Altena eigene Kandidaten. Glock sagte, er habe nach der Berichterstattung im Altenaer Kreisblatt „großen Zuspruch in vielen persönlichen Gesprächen“ erhalten. Dass er jetzt doch nicht antrete, begründete der 44-Jährige damit, „nicht wegen des Herzens, sondern wegen der Kompetenz gewählt werden zu wollen.“ Hier – und das räumte er in seiner Erklärung vor den teils überraschten Genossen frank und frei ein, sehe er nach gründlicher persönlicher Prüfung noch Defizite, an denen er arbeiten wolle. „Ich bin noch nicht soweit.“ Allerdings möchte der Diplom-Sportlehrer in den neuen Rat einziehen und dort „Zeichen setzen, etwas für die Bürger, für Altena, bewegen“. Für ihn stehe der Mensch, der Bürger, ganz oben. „Ich werde mir durch gute Ratsarbeit das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler erarbeiten“, kündigte er an. Als einen seiner Arbeitsschwerpunkte nannte er den Sportsektor. Ob er dann später bereit sei, noch einmal seinen Hut als Bürgermeister-Kandidat in den Ring zu werfen, ließ er offen. Er wolle „keinen Posten“, er wolle Altena mitgestalten.

von Johannes Bonnekoh

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