Faszination der Burg lähmt Blick für den Tacho

Kontrolle an der Lüdenscheider Straße: Ein Autofahrer hatte hier eine ganz interessante Entschuldigung parat. -  Foto: Keim

Altena -  An sechs Kontrollstellen haben Beamte der Polizei zwischen 6 Uhr am Dienstag (8. April) und 6 Uhr am Mittwoch (9. April) innerhalb des Stadtgebietes die Geschwindigkeit des Verkehrs überwacht. Die gute Nachricht: Die Autofahrer verhielten sich in der ganz großen Mehrheit diszipliniert und waren ohne „Bleifuß“ unterwegs.

Von Thomas Keim

Das zeigen die Ergebnisse, die die Kreispolizeibehörde jetzt veröffentlicht hat: Danach wurden im Verlauf der Messungen ingesamt 841 Kraftfahrer bezüglich ihrer Geschwindigkeit „unter die Lupe“ oder besser ins Visier des Lasergerätes genommen.

Von diesen 841 Fahrzeugen waren 36 zu schnell, so dass ein Geschwindigkeitsverstoß festgestellt wurde. Das sind knapp 4,3 Prozent der Fahrer. An den Kontrollstellen galt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern; die höchste Überschreitung lag bei 19 Stundenkilometern.

Eine ganz spezielle „Ausrede“ für zu hohes Tempo gibt es nur in Altena. Ein auswärtiger Fahrer, der auf der Lüdenscheider Straße zu zügig unterwegs war, gab an, dass er vom Anblick der Burg so fasziniert gewesen sei, dass er keine Augen mehr für seinen Tacho hatte.

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