Blick auf Infrastruktur für vierräderige Elektrofahrzeuge und E-Bikes

Fahren mit Strom wird beliebter

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Vielseitig: Zweiradmechaniker Sven Stadtler zeigt die Ladestation am „Radland“. Sie deckt die gängigsten Akkusysteme ab.

Altena – An den Stadtwerken wird in Kürze eine weitere Ladestation für Elektroautos offiziell in Betrieb genommen. Damit gibt es drei Standorte zum elektrischen Nachtanken: Küstersort, Langer Kamp und Linscheidstraße. Alle Ladestationen sind kostenpflichtig. Für E-Bikes sieht das anders aus.

 Aber kurz zurück zu den Autos: Die Zulassungsstatistik des Märkischen Kreises sagt, dass es im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang der Neuzulassungen gab: Mit 16 467 Fahrzeugen wurden im letzten Jahr 69 weniger angemeldet als 2017.

Im Einzelnen wurden 5,7 Prozent mehr Benziner (10 781) in 2018 neu zugelassen. Eine Antriebsart ist besonders gebeutelt: Die Neuzulassung von Dieselfahrzeugen sank von 5 718 (2017) auf 4 913 um rund 14 Prozent. Insgesamt wurden 177 Elektrofahrzeuge neu angemeldet und 596 Hybridfahrzeuge. Zum Jahresende 2017 wurden 209 Elektroautos gezählt sowie 1208 Hybride. Ende 2018 gab es 311 Elektroautos und 1747 Hybride.

Wer an einer der Ladestationen Strom tanken will, kann seine Energie entweder mit einer Partnercard (Drivecard) des Lieferanten Mark-E bezahlen oder über das System Ladepay mittels Smartphone und QR-Code. Recht weit verbreitet sind auch E-Bikes, sie erfreuen sich in der Burgstadt wachsender Beliebtheit. Sie können zwar an jeder Steckdose aufgeladen werden, doch dann müssen die Radler ihr Ladekabel bzw. -gerät mitführen. Andere Lademöglichkeiten sind derzeit noch spärlich gesät: Einzig bei Jans Radland am Stapelcenter haben E-Bike-Fahrer die Möglichkeit, eine kostenlose Aufladung ihres Akkus zu bekommen.

Die Ladestation ist zugänglich während der Öffnungszeiten und bedient im Übrigen die drei meist verbreiteten Systeme von Bosch, Shimano und Panasonic mit herstellereigenen Geräten und deckt daher den Großteil des hiesigen Marktes ab. Darüber hinaus habe man für etliche weitere Systeme Ladegeräte zur Hand, berichtet Jan Sleyfir.

Bei der einen Ladestation soll es im Übrigen nicht bleiben: Es gibt konkrete Pläne, an einer der Lenneterrassen eine weitere Ladesäule zu installieren, so Sleyfir. Zumindest in dieser Hinsicht zeichnet sich also eine Verbesserung der Infrastruktur ab. Die Ladestation am Stapelcenter werde auf alle Fälle gut angenommen, berichtet Zweiradmechaniker Sven Stadtler. Etwa 1,5 Stunden dauert es, einen Akku wieder auf 50 Prozent zu bringen, eine volle Ladung benötigt etwa viereinhalb Stunden.

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