Ein Blick hinter die Kulissen des Burgaufzug-Tors

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Das Modell des Empfangsgebäudes. Links oben kommt der Stollen ins Bild. ▪

ALTENA ▪ Das neue Tor zur Burg lockt viele Altenaer an. Seitdem das Modell im Maßstab 1:100 im Informationsbüro an der Lennestraße ausgestellt ist, bekommen Simone Schmidtke und Ulrich Hartung öfter mal Besuch von Interessenten. Sie wollen sich einen Eindruck verschaffen, wie sich das Vorzeigeobjekt demnächst in die umliegende Bebauung eingliedert.

Die Reaktionen, so berichtet Simone Schmidtke, fielen überwiegend positiv aus. Einzelne Besucher hätten das Modell als “sehr futuristisch“ beschrieben, aber grundlegend negative Meinungen seien ihr bisher nicht zu Ohren gekommen.

Die Miniatur des Empfangsgebäude ist im Auftrag des Kölner Architekturbüros Hollenbeck in der Werkstatt eines professionellen Modellbauers angefertigt worden. Durch einen kleinen Trick – das Dach des Modells ist abnehmbar – kann sich der Betrachter ein Bild von der räumlichen Aufteilung des Empfangsgebäudes machen. Gut erkennbar ist auch, wie der Übergang von glasdominierten Eingangsbereich in den eigentlichen Stollen aussehen wird.

Rund 80 Quadratmeter wird zum Beispiel die Aufstellfläche vor dem eigentlichen Fahrstuhl groß sein. Der Bauantrag soll im Juli gestellt werden. Mit der Genehmigung rechnen die Planen dann einen Monat darauf, also im August. Ebenfalls im Juli soll die erste Ausschreibung versandt werden. Hierbei geht es um die Arbeiten am Stollen und für den Schacht. Über die Vergabe soll der Rat am 10. September entscheiden. Der erste Auftrag – eben Stollen und Schacht – soll ebenfalls im September erteilt werden, bis Juni 2013 sollen diese Arbeiten dann erledigt sein. Im September 2013 soll das Eingangsgebäude fertiggestellt sein und im Oktober der Edutainment-Komplex.

Dann kann im Grunde der Startschuss für die erste Fahrt mit dem Aufzug gegeben werden. ▪ tk

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