Spannender als Neuschwanstein

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Blick ins Empfangsgebäude: Im diesem Bauabschnitt kann vorwiegend bei Tageslicht gearbeitet werden. ▪

ALTENA ▪ Wenn es nach Thomas Prassel gegangen wäre, Polier bei der Firma Feldhaus-Bergbau, hätte die Stollenbaustelle gerne noch ein ganzes Stück weiter in den Berg getrieben werden dürfen. „Bis ins Nettetal, das hätte doch auch seinen Reiz gehabt“, findet er.

So aber wird die Firma Feldhaus im Laufe des Donnerstags ihre letzten Sachen packen und das Feld räumen. Zehn Monate haben er und seine Kollegen jetzt in der Burgstadt verbracht. „Das war eine gute Baustelle - es hat hier viel Spaß gemacht.“ Prassel kann das beurteilen, denn er hat schon manche Baustelle gesehen – unter anderem hat er für die Firma Feldhaus am Bau des Aufzugs zum Schloss Neuschwanstein mitgewirkt. Der ist aber, anders als das Altenaer Edutainment-Projekt, lediglich als nüchterner Transportaufzug ausgelegt und kommt nur Schwerbehinderten zu gute. Auf die Inhalte und die Umsetzung des Edutainmentkonzeptes ist Prassel im Übrigen auch privat gespannt. Zur Eröffnung will er – sicherlich zusammen mit anderen Kollegen der Arbeitsgemeinschaft Burg Altena – wieder in der Burgstadt sein.

Die Abschlussbegehung für die am eigentlichen Stollenbau beteiligten Firmen hat bereits vor einigen Tagen stattgefunden.

Derzeit konzentrieren sich die Arbeit und das Interesse am Fortschritt der weiteren Arbeiten auf den Bau des Empfangsgebäudes. Hier ist die Firma Hepelmann aus Schmallenberg am Zug. Von der Lennestraße ist es gut zu beobachten, dass immer mehr Teile des Komplexes langsam Gestalt annehmen. Ein interessantes Äußeres versprechen zum Beispiel die gegossenen Sichtbeton-Wände. Sie werden eine gut sichtbare Struktur von Brettern aufweisen. ▪ tk

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