80 000 Euro für Ausrüstung

So soll die Bekleidung der Altenaer Wehr eigentlich daherkommen, nämlich in einem kräftigen Rot. - Archivfoto: Schröder

Altena - Es soll sich etwas tun im Fahrzeugpark der Feuerwehr, berichtet Stadtbrandinspektor Alexander Grass. Er rechnet im Verlauf dieses Jahres mit der Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für die Löschgruppe Rosmart; außerdem sollen zwei neue Einsatzleitwagen und ein Hilfslöschfahrzeug ausgeschrieben werden.

„Die Lieferzeit wird dann bei eineinhalb bis zwei Jahren liegen“, erläutert Grass, warum hier einiger zeitlicher Vorlauf nötig ist. Mit 27 Fahrzeugen im Bestand ist die Wehr zur Zeit unterwegs. Die Flotte teilt sich auf in 13 Löschfahrzeuge, 4 Sonderfahrzeuge und 8 sogenannte Hilfsfahrzeuge – auch drei Anhänger zählen dazu. Weil durch den Märkischen Kreis vor einem Jahr ein neuer Notarzteinsatzwagen angeschafft wurde, konnte das Vorgängerfahrzeug zu einem weiteren Kommandowagen umgebaut werden. Aber auch an der Peripherie der Flotte wird gearbeitet. So konnte im Gerätehaus Evingsen eine neue Absauganlage für die Abgase installiert werden.

Als nicht ganz problemlos erwies sich die Anschaffung von 50 weiteren Garnituren der neuen Schutzkleidung „Swissguard“. Diese wurden bestellt und sollten auch Anfang des laufenden Jahres ausgeliefert werden, jedoch zeigte sich beim Hersteller, dass die Stücke in der falschen Farbe – nämlich Schwarz – angefertigt worden waren. Ein simpler Zahlendreher im Schlüsselcode für die Farbe war die Ursache. Die Altenaer Wehr trägt Rot. Jetzt werden wohl noch einmal zwei Monate vergehen, so schätzt Grass, bis die Textilien nach Altena geliefert werden können.

Wenn die neuen Garnituren einmal in den Händen der Wehr sind, dann werden 170 Feuerwehrmänner und -frauen mit dieser Schutzkleidung ausgerüstet sein.

Ingesamt, das hatte der Stadtbrandinspektor bei der Jahresdienstbesprechung mitgeteilt, wurde im vergangenen Jahr ein Anschaffungsvolumen von 80 000 Euro für Schutzkleidung und Ausrüstung ausgegeben. Im laufenden Jahr richtet sich die Priorität auf den Kauf von neuer Regenschutzkleidung, sogenannten Hupf-Garnituren und weiteren Helmen.

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