Bagger leisten ganze Arbeit

Nicht nur die Abrissarbeiter, auch Vermesser haben derzeit rund um das ehemalige JMRA-Gelände allerhand zu tun. Der Verkehr wird einspurig an dem Areal vorbeigeführt. -  Foto: Keim

Altena - Eine Anlage zum Brechen von Steinen steht bereit, Vermesser haben ihre Arbeit aufgenommen. Erkennbar vorangekommen sind die Arbeiten auf dem ehemaligen JMRA-Gelände.

Auf dem Rahmede-seitigen Teil des Geländes ist zu sehen, dass der Bach teils mit Spundwänden eingefasst, teils auch abgedeckt ist. Hier werden mit einer neuen Stützmauer zur Rahmedestraße auch die ersten Elemente des Neubaus entstehen. Zuvor müssen aber noch sogenannte Bohrpfähle gesetzt werden, die zur Gründung der Bachmauern bzw. Stützmauern der Straße notwendig sind. Später wird dann zur Querung des Rahmedebaches eine neue Brücke entstehen.

Beobachter des Projektes, die sich in der Materie auskennen, gehen zurzeit davon aus, dass dort bis Mitte Januar eine plane Fläche geschaffen worden ist. Das sei realistisch.

Offenbar gehen die Abrissarbeiten auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Areal planmäßig voran. „Wir arbeiten“, verkündet Abrissunternehmer Siegmund Müller knapp den Stand der Dinge. Drei große Bagger sind auf dem Gelände zu sehen, und die haben schon so manche Mauer eingerissen, etliche der aufstehenden Gebäude sind nur noch Schutt. Andere blieben – bisher – verschont oder sind ganz einfach noch nicht an der Reihe gewesen.

Insgesamt kommt auch die Wetterlage dem Fortschritt des Projektes entgegen. Strenger Frost sowie Schnee und Eis hätten die Arbeiten sicherlich verlangsamt. Mit dem Fortschritt der Arbeiten soll demnächst auch die halbseitige Sperrung der Rahmede wieder aufgehoben werden können. Für die längste Zeit der Neubauphase will man ohne diesen Eingriff in den Verkehrsfluss auskommen.

Die Abrissarbeiten hatten nach dem Entkernen der ersten Gebäude im Oktober begonnen. Im später entstehenden Neubau ist ein Vollsortiment-Supermarkt mit einer Fläche von rund 1800 Quadratmetern vorgesehen.

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