Lkw bleibt in Baustelle an der Lüdenscheider Straße stecken

ALTENA – Alles lief nach einem perfekten Zeitplan für den Lkw-Fahrer, der gestern gegen 5.16 Uhr früh die Lüdenscheider Straße – Achtung, die mit der Baustelle! – zügig passieren wollte. Zügig ging gar nicht, denn mitten in dem Engpass fiel der Antrieb des schweren Lastwagens aus. Nichts ging mehr. Und weil das Getriebe blockierte, war nicht einmal ein simples Abschleppen möglich.

Die Polizei half, organisierte den Reparaturtrupp der Spedition, der auch vor Ort kam. Nur: Mal eben ein Getriebe richten, das geht nun nicht im Handumdrehen. Das Ganze dauerte schon bis gegen 8.30 Uhr, bis das Auto dann abschleppbereit war. Bis dahin hatten schon etliche Altenaer oder Pendler ihren Stress mit der Engstelle gehabt. Denn hier ging es weder vor noch zurück.

„Wir haben den Verkehr großräumig umgeleitet“, bestätigte ein Polizeisprecher auf Anfrage. So mussten Kraftfahrer zeitweilig über die Lenneuferstraße fahren oder noch andere Umwege in Kauf nehmen.

Als die Baustellen-Straße noch nicht wieder frei war, passierte ein neues Malheur: Ein 54-jähriger Sattelzug-Fahrer zerdepperte beim Rückwärtsfahren gegen 6.40 Uhr die Ampelanlage an der Pott-Jost-Brücke und setzte die Lichtzeichenanlage damit außer Betrieb. Erst ein Fachbetrieb, den die Polizei umgehend orderte, konnte die Ampel wieder richten. Aber auch das dauerte. Knappe zwei Stunden nämlich. Erst dann, etwa gegen 10.30 Uhr, konnten sich gestern Auto-, Lkw- oder Zweiradfahrer wieder durch das Nadelöhr Lüdenscheider Straße quälen. Positiv bei all‘ dem Stress: Außer der defekten Ampelanlage – Sachschaden etwa 1 000 Euro – gab es weder Blechschäden noch verletzte sich ein Verkehrsteilnehmer.

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