Blaues Kreuz: Suchtberatung umgezogen

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Andreas vom Ende hilft Suchtkranken.

ALTENA - Ab sofort ist Andras vom Ende, Suchtberater beim örtlichen Blauen Kreuz, an neuer Stelle zu sprechen. Nach dem Verkauf der Alt-Immobilie des Verbandes „Am roten Berge 8“ an das Balver Unternehmen Heinrich Mertens, Luftfahrtgeräte, ist vom Ende oder ein anderer kompetenter Ansprechpartner wöchentlich montags und mittwochs im Luthercafé neben dem Eine-Welt-Laden ,An der Kirche 2 bis 4‘ jeweils von 9 bis 13 Uhr für Ratsuchende zu sprechen.

„Mein Schwerpunkt ist die Beratung bei Problemen mit allen legalen Suchtmitteln und dem dazu gehörigen Verhalten“, erläutert der erfahrene Therapeut. Und so spannt sich sein Hilfsangebot bei Süchten weit: Von Alltagsdrogen wie Rauchen und Alkohol geht es über die Spiel-, Arbeits- oder Sexsucht bis hin zur Schuldnerberatung.

Vom Ende bietet montags und mittwochs „Einzel- und Paargespräche, je nachdem, wie es der Klient wünscht“, sagt er. Sein Rat wird rege nachgefragt, denn am Ort gäbe es nur noch den Sozial-psychiatrischen Dienst, der ähnliche Beratungen einmal pro Woche mit je einer Stunde anböte.

Altena sei früher „das Tal der Tränen“ gewesen, geht vom Ende weit in die Geschichte zurück und antwortet frank und frei, es gebe immer noch durchaus „großen Beratungsbedarf.“ Es komme ihm oder seinen Kollegen darauf an, zu helfen, Perspektiven aufzuzeigen, zu vermitteln. Das kann durch befreiende Gespräche ebenso sein wie durch die Vermittlung von Therapieplätzen in ambulante oder stationäre Einrichtungen. Auch der Part Hilfe zur Selbsthilfe kommt nicht zu kurz. Dafür bietet das Blaue Kreuz entsprechende, regelmäßige Kreise. Andreas vom Ende schult aber auch gerne ehrenamtliche Kräfte in Kirchen oder Verbänden. Wer mit ihm Kontakt aufnehmen will, kann dies fernmündlich unter Tel. 02352/21 000, per Mail unter andreas.vom.ende@blaues-kreuz.de tun oder sich an die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde an der Lüdenscheider Straße 20 wenden. Hier hat das Blaue Kreuz eine weitere Anlaufstelle. Vom Ende bittet aber um Terminabsprache, um alle organisatorischen Fragen zuvor abzuklären.

von Johannes Bonnekoh

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