TSV und MTV Altena haben Weichen gestellt

Verschmelzung zum SV Altena: "Der Tenor der Mitglieder ist positiv"

+
Blicken zuversichtlich auf den 24. März: Stefan Rohde, Jan Waschke und Jan Zanger.

Altena – Es ist ein Mix aus Vorfreude und leichter Anspannung vor diesem Tag X, auf den die Vorstände der beiden innerstädtischen Breitensportvereine TSV und MTV Altena in rund drei Jahren und unzähligen Stunden hingearbeitet haben.

Und zwar ebenso gemeinsam wie zielstrebig. Dieser Tag X wird der 24. März sein. Ein Sonntag, an dem TSV und MTV auch offiziell die Kräfte bündeln und zum im April 2018 gegründeten Sportverein (SV) Altena verschmelzen sollen.

„Der Tenor der Mitglieder ist grundsätzlich positiv“, betont der MTV-Vorsitzende Jan Zanger und erhält volle Zustimmung vom TSV-Vorsitzenden Jan Waschke, der nicht zuletzt bei den Versammlungen im zurückliegenden Jahr „deutlich positive Signale“ von der Basis vernommen hat: „Der Tenor war eindeutig in Richtung Fusion.“ 

Die Entscheidung über die Verschmelzung der beiden Vereine zum SV Altena liegt freilich bei den Mitgliedern, die am 24. März im Haus Lennestein zusammenkommen werden. Räumlich getrennt, aber doch unter einem Dach halten beide Vereine dort zunächst jeweils ihre ordentliche Hauptversammlung ab. 

Die Versammlung des MTV beginnt um 10.30 Uhr, die des TSV eine halbe Stunde später. Direkt im Anschluss an die ordentlichen Sitzungen bitten TSV und MTV ihre Mitglieder dann jeweils zur außerordentlichen Versammlung, in der letztlich über die Fusion abgestimmt wird. „Diese beiden Verschmelzungsversammlungen werden von einem Notar begleitet“, verdeutlichen Waschke und Zanger. 

Der MTV macht gegen 11.30 Uhr den Anfang, die Mitglieder des TSV stimmen gegen 12 Uhr ab. Erhalten die Vorstände jeweils „grünes Licht“ von der Basis, dann würden TSV und MTV rückwirkend zum 1. Januar 2019 in den SV Altena aufgehen. 

Dieser von den Behörden als gemeinnützig anerkannte SV Altena wurde – wie berichtet – am 24. April 2018 von Jan Waschke und dessen Stellvertreter Henning Marquardt, Jan Zanger und dessen Stellvertreter Stefan Rohde, Rechtsanwalt Rainer Trinkert, dem TSV-Ehrenvorsitzenden Gerd Schneider sowie vom ehemaligen MTV-Vorsitzenden Bernd Stäsche gegründet. 

Im Anschluss an die Verschmelzungsversammlungen wird dieses Gremium am 24. März gegen 12.30 Uhr dann ebenfalls seine Versammlung abhalten. Jan Waschke, Jan Zanger und Stefan Rohde wiesen am Montagabend in einem Pressegespräch ausdrücklich darauf hin, dass die Unterlagen zur Verschmelzung der beiden Vereine ab dem 20. Februar zur öffentlichen Einsicht durch die Vereinsmitglieder ausliegen werden. 

Auslageorte sind das Bürgerbüro der Stadt Altena, das MTV-Vereinsheim am Pragpaul sowie das Vereinheim des TSV an der Friedhofstraße. Auch könnten Mitglieder die Unterlagen zur Einsicht per E-Mail (info@mtv-altena.de bzw. vorstand@tsv-altena.de) anfordern. 

Einzusehen sind Satzung, Geschäftsordnung, Freistellungsbescheid sowie Finanz- und Beitragsordnung des SV Altena, die Einnahmen-Überschussrechnungen des TSV und MTV (jeweils von 2016 bis 2018), sogenannte Verschmelzungsberichte sowie eine Vermögensaufstellung beider Vereine.

In dieser Vermögensaufstellung taucht unter anderem eine Immobilienbewertung durch einen Gutachter auf, die die Vereine jüngst haben durchführen lassen. „Wir wollen so die größtmögliche Transparenz schaffen“, betonen die Funktionäre, die in den zurückliegenden Wochen laut Jan Zanger ein „Feintuning der Verschmelzungsunterlagen“ betrieben haben – mit Erfolg. 

„Wir haben alles fertig“, ergänzt Jan Waschke. Der Tag X, er kann also kommen...

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare