Freie Gemeinde Evingsen zieht ins Blaukreuz-Haus

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Es ist viel zu tun, doch die Gemeinde packt an. ▪

ALTENA ▪ Es tut sich was in Evingsen. Seit dem 1. März arbeiten Mitglieder der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde ehrenamtlich im Blaukreuz-Haus. Müllsäcke stapeln sich vor der Tür, Bauschutt wird aus den Räumen getragen.

Nach reiflichen Überlegungen hat die Gemeinde beschlossen, das Blaukreuz-Haus am Ebberg gemeinsam mit den Blaukreuzlern zu nutzen.

„Unsere Räumlichkeiten im Springen wurden zu klein, daher sind wir froh, hier mit einziehen zu können“, berichtet Andreas Schmale. „Die Termine der einzelnen Gruppen überschneiden sich zumindest am Wochenende nicht, und in der Woche bekommen wir das auch geregelt.“ Jeden Samstag sind Freiwillige vor Ort, die in Eigenleistung den großen Saal renovieren. „Bis auf die Strom- und Wasserleitungen, das machen natürlich Fachleute“, erklärt Schmale. Die Lichttechnik wird erneuert, es gibt neue Vorhänge, eine Projektionswand und eine kleine Bühne.

Im Untergeschoss wird der ehemalige Kellerraum zum Jugendraum umgebaut. Um mehr Platz zu bekommen, wurde die Wand zum ehemaligen Kohlenkeller eingerissen. Hier wartet noch die meiste Arbeit auf die freiwilligen Helfer. Wände müssen verputzt, neuer Fußboden verlegt werden. Mit viel Elan helfen auch die Jugendlichen mit. In der Mittagspause wird eine Suppe serviert und dann bis in den Nachmittag weiter gewerkelt.

Nach den Sommerferien soll die Eröffnung gefeiert werden. Vorher steht allerdings noch das Jugendcamp auf dem Programmplan. Trotz der Mehrbelastung durch die Renovierungsarbeiten will die Gemeinde nicht auf das traditionelle „Ju-Ca“ auf dem alten Sportplatz am Sundern verzichten. Die Mitarbeiter sind bereits mit den ersten Planungen beschäftigt.

Von Silvia Sauser

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