Bienenstände nicht von Faulbrut betroffen

Keine Gefahr für Altena und seine Bienen

Altena -  Der Imkerverein Menden hat bei einer routinemäßigen Beprobung in einem Bienenstand einen deutlich erhöhten Wert an Faulbrutsporen entdeckt.

Bei der anschließenden Untersuchung des Bestandes hat das Veterinäramt des Märkischen Kreises bei zwei Völkern die Amerikanische Faulbrut festgestellt und die Umgebung auf dem Gebiet der Städte Menden und Hemer zum Faulbrut-Sperrbezirk erklärt. Für die Verbraucher gibt der Märkische Kreis Entwarnung: Die Faulbrut ist nicht auf den Menschen übertragbar. Der Honig kann ohne Einschränkungen verzehrt werden.

Entwarnung gibt auch der heimische Obmann der Imker, Matthias Rentrop. „Keine Gefahr für Altena“, sagt er kurz und knapp. Gemeinsam mit dem Veterinär komme jetzt viel Arbeit auf ihn als Obmann zu. „Wir werden die Bienenstände durchkämmen müssen.“ Weil im Sperrbezirk Bienenstände nicht vom Standort entfernt werden dürfen und auch keine fremden Bienen in den Sperrbezirk gebracht werden, sieht Rentrop die Lenneschiene auch wegen der räumlichen Entfernung in diesem Fall als nicht besonders gefährdet an.

Gerne hilft das Veterinäramt verunsicherten Imkern und bietet seine Hilfe an. Tel.: 02351/9666540 oder per E-mail: veterinaer@maerkischer-kreis.de. Weitere Infos unter www.maerkischer-kreis.de, Stichwort Faulbrut.

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