Gymnasium nimmt neues „Juwel für die Region“ in Besitz / Dank an Carolin Ossenberg-Engels

BGA-Hangbühne setzt Burg Altena in Szene

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Die Gesangsklasse der BGA-Jahrangsstufe 6 unter Leitung von Studienrätin Sabrina Bräunig, begleitet von Thomas Schmidt, aber auch Solistin Viviane Heyn mit dem Titel „Imagine“ und Amelie Werner als Poetry-Slamerin, unterhielten die Gäste.

Altena - Von der Idee bis zur Realisierung vergingen kaum zwei Jahre. Jetzt kann die  neue Theater-Hangbühne hinter dem Burggymnasium auch bespielt werden. Vier Tonnen Stahl wurden verbaut, 110 Stufen gesetzt, neun Meter Höhenniveau überwunden und mehr als 2 000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.

Es war einmal...“ – so begann in Anlehnung an den Beginn eines jeden Märchens Oberstudiendirektor Hans-Ulrich Holtkemper gestern seine Eröffnungsrede für ein „neues Juwel der Region.“ Er meinte damit die Hangbühne hinter dem Burggymnasium und nahm sie im Beisein von vielen Dutzend Sponsoren, Vertretern der Leader-Region Westfalen, Abordnungen aller am Bau beteiligten Gruppen (THW, Firmlinge St. Matthäus, BdKJ, BGA-Schüler, Eltern, Lehrer, Lions, dem BGA-Förderverein und vieler weiterer unbenannter Helfer) offiziell und „sehr dankbar“ in Betrieb.

Viele Gäste erlebten am Freitag, dem 13. September,  wie ein „Märchen wahr wurde“, wie es der Schulleiter über das Theater im Hang formulierte.

 „Heute ist ein Märchen wahr geworden“, sagte er und ging dezidiert auf das Werden der Bühne, „die nicht nur für uns, sondern für alle Interessierten aus der Region offen steht“, ein. „Ich lade alle zur intensiven Nutzung ein!“ Zuvor und zwischendurch musizierten Schüler, die sich „allesamt auch über eine zusätzliche Pausenhoffläche freuen“. Holtkempers besonderer Dank galt Carolin Ossenberg-Engels. Die Architektin und Wirtschaftsingenieurin war nicht nur „Ideengeberin am Rande einer Schulkonferenz“, sie setzte das Projekt in vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden auch um. Ossenberg-Engels selbst ging humorig auf die „zunächst irre Idee“ ein und ihr Werden und Wachsen ab Dezember 2016 und sparte ebenfalls nicht mit Dank und Anerkennung „für alle am Bau Beteiligten und den tollen BGA-Chef. Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen.“ „Denn“, so fügte sie an: „Eine solch schwierige Baustelle mit Sauerländer-Steilhanglage, der nur darauf gewartet hat, wachgeküsst zu werden, hatte ich noch nie.“ Wald wurde hinter Schule in Selbsthilfe gerodet, Schrägen überwunden, verschiedene Ebenen eingezogen:

Architektin und Ideengeberin: Carolin Ossenberg-Engels. "Ich muss mir jetzt nach Fertigstellung wohl ein neues Hobby suchen", scherzte sie.

 „Und trotz allen Einsatzes mit mehr als 2500 ehrenamtlich geleisteten Helferstunden: Das Projekt blieb unfallfrei, es gab nur einen blauen Daumen“, linste Ossenberg-Engels zum Chef der Schule, Holtkemper. Ihm war das kleine Malheur passiert. Ohne Leader- und Landesförderung hätte das Projekt nicht laufen können, das sagten alle Redner noch einmal dankbar. Darunter Stefan Kemper als stellvertretender Verwaltungschef und Hanna Freissler als Vizebürgermeisterin.

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